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Kurz notiert:

Julian Assange lässt seinen Namen als Marke schützen

Julian Assange

Julian Assange

WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat seinen Namen vor rund zwei Wochen beim britischen "Intellectual Property Office" als Marke schützen lassen. Damit will er offenbar sicherstellen, dass nicht andere von der Nutzung seines Namens profitieren, ohne ihn zu beteiligen. Bei Prominenten ist ein solcher Schritt nicht ungewöhnlich.

Der Antrag auf Markenschutz wurde durch Assanges Londoner Anwaltskanzlei gestellt. Er umfasst die Nutzung von Assanges Namen für "öffentliche Reden; Dienste als Nachrichten-Reporter; Journalismus; die Publikation von Texten mit Ausnahme von Werbetexten; Bildung; Unterhaltung".

Bei Prominenten ist ein solcher Schritt nicht ungewöhnlich. Da Assange in den letzten Monaten stark im Rampenlicht stand - sowohl aufgrund der Veröffentlichungen von WikiLeaks als auch aufgrund der Vorwürfe gegen ihn als Privatperson - ist der nun gestellte Antrag also nicht besonders überraschend. 

Der neue WikiLeaks-Onlineshop (Screenshot)

Der neue WikiLeaks-Onlineshop (Screenshot)

Bis Assange der Schutz gewährt wird, kann es aber noch zwei bis drei Monate dauern. Zunächst muss nämlich festgestellt werden, ob der Markenschutz gegen andere bereits bestehende Marken verstößt, indem man Personen, gegen deren Rechte eventuell verstoßen wird, Gelegenheit einräumt, dies den zuständigen Stellen mitzuteilen.

Ein finanzielles Interesse an Assanges Namen besteht offensichtlich durchaus. Im neuen WikiLeaks-Onlineshop verkauft Assange bereits zahlreiche Merchandising-Artikel wie Pullover und T-Shirts, die seinen Namen oder sein Portrait tragen. Zudem will er in Kürze - geplant ist der April - eine Autobiographie auf den Markt bringen. Für letztere soll er rund 1,3 Millionen US-Dollar - rund 940.000 Euro - erhalten. Diese sollen nach Assanges Angaben helfen, seine Anwaltskosten zu decken.  

Text-Quellen: The Next Web

Annika Kremer (g+) am Dienstag, 01.03.2011 01:04 Uhr

Tags: großbritannien julian assange markenrecht wikileaks

 
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29 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • holler am 02.03.2011 06:45:23

    Wobei die Chatprotokolle dann 100% die Wahrheit sagen? Man sollte Assange nicht als den neuen Heiland sehen... aber auch nicht gleich jedes negative "gerede" über Assange glauben. Dabei sollte man auch noch bedenken das es geleakt wurde das die Geheimorganisationen der USA Ass ...

  • Hasron am 02.03.2011 03:16:33

    Wäre schön, wenn wir so langsam mal wieder zum Thema zurück finden könnten. Aha...ich finde bisher ist die Diskussion vollkommen okay. Es geht um JA - Thema erfasst. Es geht um die Glaubwürdigkeit durch die Markenaktion - Thema erfasst. Es geht um DB, welcher S ...

  • Annika_Kremer am 02.03.2011 03:02:04

    Wäre schön, wenn wir so langsam mal wieder zum Thema zurück finden könnten. ...

  • Farzi am 01.03.2011 22:09:45

    Das Buch von Domscheidt-Berg kann man gut empfehlen, was für ein Mensch JA ist! Und diese News trägt nicht gerade zur Imageverbesserung bei LOL. Dieser Domscheidt-Berg ist doch argumentativ derart verzweifelt, dass er Assange sogar als Katzenquäler darstellen muss, um ...

  • T_Zero am 01.03.2011 18:48:35

    Er umfasst die Nutzung von Assanges Namen für "öffentliche Reden; Dienste als Nachrichten-Reporter; Journalismus; die Publikation von Texten mit Ausnahme von Werbetexten; Bildung; Unterhaltung". Was soll das bringen? Ein Film kann doch als Unterhaltunge gelten oder? :confused: Also er ...

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