Alan Turing
Alan Turing gilt als einer der wichtigsten Pioniere der modernen Kryptologie und der Informatik. Er war maßgeblich an der Entschlüsselung der deutschen Enigma-Codes im zweiten Weltkrieg sowie der Konstruktion der ersten Computer beteiligt. Außerdem verfasste er zahlreiche wichtige Schriften über theoretische Informatik. Turing beging 1954 im Alter von 41 Jahren Selbstmord, da er aufgrund seiner Homosexualität extremen Repressionen ausgesetzt war. Zu Lebzeiten veröffentlichte er lediglich 18 wissenschaftliche Schriften.
Eine deutsche Enigma in Benutzung (1943)
Bei den nun für das Museum in Bletchley Park in Buckinghamshire - dem Codebrecher-Komplex, in dem Turing während des Zweiten Weltkriegs arbeitete - geretteten Papieren handelt es sich um wissenschaftliche Abhandlungen und Aufzeichnungen von Turings kryptoanalytischen Arbeiten während des Krieges. Experten stufen die Dokumente - die teilweise auch handschriftliche Anmerkungen Turings enthalten - als "extrem signifikant" ein.
Um die Dokumente für das englische Museum zu sichern, hatte es zahlreiche Spendensammlungen - unter anderem im Internet - gegeben. Der IT-Journalist Gareth Halfacree sammelte alleine Spenden im Wert von 23.000 britischen Pfund - umgerechnet knapp 27.000 Euro - von Privatpersonen. Trotzdem sah es lange so aus, als würden die Dokumente ins Ausland versteigert werden, bis der National Heritage Memorial Fund sich mit 200.000 Pfund - 234.000 Euro - beteiligte. Dank der Spenden konnte der "Bletchley Park Trust" die Papiere für sein geplantes Museum erwerben. Der Kaufpreis soll im sechsstelligen Bereich gelegen haben. Wann die Papiere der Öffentlichkeit zugänglich sein werden, ist bisher unklar. Der Bletchley Park Trust hofft jedoch, dass dies noch im Laufe des Jahres erfolgen wird.
Bild-Quellen: Deutsches Bundesarchiv unter CC-BY-SA 3.0
Annika Kremer (g+) am Samstag, 26.02.2011 16:54 Uhr
Ah ja der olle Turing:D Ich bin jedesmal erstaunt, wie man oftmals bestimmte Algorithmen untersuchen und Eigenschaften beweisen kann, ohne ihn "so richtig" zu kennen. Das mit den Dokumenten find ich jetzt nicht soo wichtig, ich meine man kann sie einscannen und gut ist. Im Museum liegt es aber gut ...
Wissenschaftliche Dokumente des Mathematikers und Kryptologen Alan Turing werden in England bleiben und dort im Museum ausgestellt werden. Dies wurde am gestrigen Freitag im Rahmen einer Auktion sichergestellt, nachdem eine zusätzliche Spende vom National Heritage Memorial Fund einging. Zwischenzeit ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.