Reichstag Berlin. Foto: Lars Sobiraj
Eigentlich hatte man die Realisierung dieser Idee für Oktober oder November 2010 angesetzt. (gulli:News berichtete) Die drei Abgeordneten Dorothee Bär (CSU), Jimmy Schulz und Manuel Höferlin (FDP) hatten schon letztes Jahr versucht die Computerspiele zu den Politikern zu bringen, da der Prophet ja bekanntlich ungern zum Berg kommt. Die Veranstaltung bekommt profunde Hilfe von Turtle Entertainment. Ein Kölner Unternehmen, das Lan-Partys in aller Herren Länder veranstaltet. Häufiger lädt man dazu auch Eltern dazu ein, um aufzuklären und Vorurteile gegen die Spiele abzubauen.
Die Begeisterung über die Nachhilfestunde in Sachen moderner Zeitvertreib teilen offenbar nicht alle Parlamentarier. Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion fragt sich, warum er lernen soll, wie man ein „Killerspiel“ wie Counter Strike bedient. Ein Sprecher des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden fühlt sich sogar von den Veranstaltern verhöhnt. Er könne nicht verstehen, wieso man gegeneinander antreten möchte, um zu erlernen, wie man virtuell tötet. Die aktuelle Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), wurde auch für Mittwoch eingeladen. Sie sieht sich als „Spielverderberin“ und will die Gelegenheit nutzen, „über die wachsenden Gefahren der Online-Spielsucht aufzuklären".
Sabine Bätzing, die Vorgängerin von Frau Dyckmans, hatte im Rahmen unseres gulli:Interviews zum Ausdruck gebracht, sie würde Computerspiele nur von Videos kennen, die sie sich auszugsweise auf Konferenzen oder Veranstaltungen angesehen hat. Sie hätte die Spiele nie selbst ausprobiert. Bleibt also zu hoffen, dass nächsten Mittwoch so viele Politiker wie möglich das Angebot aktiv nutzen werden, statt wie üblich nur ihre Statements zum Besten zu geben.
Bild-Quellen: Lars Sobiraj
Text-Quellen: spiegel.de
Lars Sobiraj (g+) am Sonntag, 20.02.2011 09:18 Uhr
Kann man mitspielen? :D Ich will Merkel pwnen ;) Finde das ist ne gute Idee. ahahahahaha :D:D:D ...
Zur eigentlichen Topic, diese Aktion bringt in mein Augen nicht sonderlich viel. Ich meine scheiss doch auf die Penner daoben. "Killerspiele" werden so oder so nicht verboten. Selbst wenn sie es werden - hier ein bekanntes Zitat leicht modifiziert dazu: "If it's il ...
Die Politiker die das verurteilen, haben meiner Meinung nach nichts aufm Kasten und schließen die Augen vor einer ganzen Jugendkultur (non-amok-gefährdet!!) Generell sollte man dem eine Chance geben und sich an so einer aufklärenden Aktion beteiligen. Wer danach weiterhin gegen "Killerspiele" ist, ...
Die sollten das öffentlich machen - dann hätten sie nämlich sofort (semi-) professionelle Hilfe in Form hunderter Freiwilliger, die gerne zeigen, wie man das genau macht. Ich wär dabei, wenns nicht so elend weit weg wäre (wobei, allein die Möglichkeit, die dummen Gesichter von Merkel und Co zu sehen ...
"Ein Sprecher des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden fühlt sich sogar von den Veranstaltern verhöhnt." Finde es eine dermassen Respektlosigkeit gegenüber den Opfern, das deren Tod auf Virtuelles pixel töten geschoben wird, und dann noch von Verhöhnung zu sprechen gehört geohrfeigt! Zur eigentlic ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.