
acs:law
Das Abmahnspiel der britischen Kanzlei ACS:Law scheint vorläufig noch nicht beendet zu sein. Man hat sich zwar aus dem Geschäft zurückgezogen, doch die Kritiker kann man damit nicht ruhigstellen. Nun hat sich eine ehemalige Angestellte der Kanzlei beim Sender BBC gemeldet. Im Gespräch erklärte sie, dass sie ihren Job aufgrund "moralischer Bedenken" gekündigt hätte.
"Mir wurde allmählich bewusst, dass einige der Leute definitiv nicht schuldig waren. Einige von ihnen waren beispielsweise alte Frauen, die nie auch nur eine Datei heruntergeladen haben. Sie hatten einfach keine Sicherungen innerhalb ihrer WLAN-Verbindung installiert. Und einige der Leute die angerufen haben kamen aus ziemlich kaputten Verhältnissen", so die ehemalige Mitarbeiterin gegenüber der BBC.
Für die Kanzlei sei all dies kein Problem gewesen. Man habe die Abmahnungen als "revolutionäres Geschäftsmodell" gesehen, dass parallel zu Einnahmen für die Rechteinhaber führte und eine abschreckendere Wirkung als andere Anti-Piraterie Maßnahmen hatte. Von Beginn an sei jedoch klar gewesen, dass auch unschuldige Menschen zum Ziel werden können.
Die Äußerungen dieser Mitarbeiterin befeuern erneut die Abmahnthematik in Großbritannien. Gegenwärtig befindet sich ACS:Law im Rückzug. Man habe die gesamte Tätigkeit eingestellt. Mehrere laufende Verfahren, die noch vor kurzem initiiert wurden, möchte man zeitnah beenden. Ob es in diesen Angelegenheiten noch zu Urteilen kommen wird, ist daher völlig unklar.
Text-Quellen: zeropaid
Klaus Müller am Dienstag, 15.02.2011 15:18 Uhr
Ellenbogenmenschen und Hardcore-Darwinisten. Können die sowas überhaupt verstehen? Gut, es gibt Dinge, die sind noch schwerer zu durchbrechen als eine Bunkerwand... Aber wer nicht will, der hat schon ;) ...
@Farzi War das jetzt für einen Muggel verständlich?:D Also ich möchte das ja glauben, aber ich kanns einfach nicht. Der Text ist gut und völlig einleuchtend. Nur was, wenn der Leser selbst einer von denen ist, die anderen das Pausenbrot abziehen. Du weißt s ...
Und ich weiß auf Anhieb jetzt auch nicht, wie ich das jemandem, der Hilfsbereitschaft nicht kennt, erklären sollte. Hmm, ja, schwer, wo wir wieder bei den Migranten werden (sry fürs crossen) :D Ich üb dann mal: @kjul Stell dir vor, es gäbe keine Hilfsbereitschaft ...
...sicher gibt es einen Grund, warum man die Möglichkeit hat, keine Verschlüsselung anzuwenden. Der Grund ist simpler als der Unizugang: Es gibt Hilfsbereitschaft da draußen. Für viele ist dieses Konzept fremd, einem anderen Menschen ohne Gegenleistung einfach so ei ...
Weil ich sonst an der Uni nicht surfen kann. Ganz einfach. Und da komme ich nur rein, wenn ich dem Server irgendwo hinter dem Hotspot ein Zertifikat vorweisen kann. Ergo sicher. Nur eben nicht das WLAN, das ist unverschlüsselt... Gut, das klingt einleuchtend. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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