
aggelo.deviantart.com
Am Samstag, den 5. Februar 2011 wurde ein 18-Jähriger aus der Stadt Katagami in der nördlichen japanischen Präfektur Akita von der Polizei verhaftet. Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, über seine Website unzählige Scans von Manga-Comics über den Filehoster Megaupload verbreitet zu haben. Dafür hatte er einen eigenen Blog namens "Manga.jp" eingerichtet, der insgesamt über 2,5 Millionen mal besucht worden sein soll.
Die privaten Ermittler der "Association of Copyright for Computer Software" (AACS) schätzen seine Werbeeinnahmen auf 270.000 Yen, umgerechnet fast 2.500 Euro. Über die Downloadlinks seines Blogs konnte man auf 3.800 verschiedene Dateien von 260 Comictiteln zugreifen. Die AACS hatte letztes Jahr nach ersten Recherchen eine Durchsuchung seiner Wohnung veranlasst. Dabei wurde neben seinem PC und Festplatten auch seine Kontoauszüge beschlagnahmt. Die Gesamtzahl der beschlagnahmten Gegenstände soll sich auf 26 Stück belaufen.
Dem 18-Jährigen wird zudem zur Last gelegt, mindestens drei Comicbände eigenhändig eingescannt zu haben, um diese bei Megaupload hochzuladen. Im Forum seines Blogs konnten seine Leser Wünsche für neue Downloads äußern. Bislang ist unklar, auf welche Strafe sich der Student einstellen muss.
Bild-Quellen: aggelo.deviantart.com
Text-Quellen: Anime News Network AnimeY
Lars Sobiraj am Samstag, 12.02.2011 18:02 Uhr
wow.... mindestens 3!!!:confused::confused: da ham die mangazeichner wieder ne menge geld verloren (sieht man mal von den anderen ab^^) :D ...
Solche Seiten gibt es doch zuhauf...auch für Anime. Hab mich sowieso schon gefragt, wann die erste Abmahnwelle kommt, da manche Betreiber die Mangas sogar auf ihrem eigenen Server hosten. ...
Was mich mehr interessiert als die eigentliche News ist: Wie hat er es geschafft, dass er die Domain Manga.jp für einen Warezblog bekommt :D ...
Ich hab zwar nicht deinen ganzen Post gelesen, aber wenn ich mich noch recht erinnere sind die Scanlations nur die Seiten die eingescannt wurden, die Übersetzung kommt erst danach.Kann mich aber auch irren. fast richtig, die gescannten seiten nennt man "raws", die mit ...
Ich denke auch, dass es der japanischen Regierung hauptsächlich um den heimischen Markt geht, welcher auf solche Seiten inzwischen auch zurückgreift. Da Fansubs & co. nach DE/Eng nur eine riesen Werbung für die Produkte sind, was die Regierung selber weiß. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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