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Nicht umsonst wird das Internetforum 4Chan oft als die Müllhalde des Internets bezeichnet. In Dutzenden Unterforen können sich die unzähligen Nutzer Texte und Bilder zeigen, die es nicht selten in sich haben. Von Kinderpornografie über Gewaltdarstellung bis hin zu Aufrufen für Hack-Angriffe ist alles dabei. Vom Anreiz in der Masse unterzugehen (4Chan ist immerhin eine der 700 meistbesuchten Seiten des Internets), dem nicht notwenigen Registrierungsvorgang und der vermeintlichen Anonymität getrieben, werden tagtäglich unzählige fragwürdige Inhalte gepostet.
Doch erneut zeigte sich, dass man auch auf 4Chan nicht machen kann, was man will. So wurde der 19-jährige Ali S. aus dem US-Bundesstaat Michigan vom FBI verhaftet, da er den Bogen deutlich überspannte. Der Teenager behauptete am 27. November letzen Jahres im fraglichen Internetforum, dass er einen Amoklauf an seiner Schule plane. Mit geschmacklosen Sätzen wie „11:45, drehe Laptop in Richtung 500+ Schüler, ziehe AK47, die ich von der Waffenmesse habe, und entfessele die Hölle.“ schockierte er die Leser. Spätestens nachdem er Bilder von vorherigen Amokläufen wie dem an der Columbine High School zeigte und behauptete er wolle den "Highscore" des Virginia-Tech-Amokläufers Seung-Hui Cho knacken, ergriffen zwei 4Chan-Leser, die Initiative.
Unabhängig voneinander informierten die Unbekannten das FBI, welches sich dem Fall sofort annahm. Gemäß dem Bericht der Online-Zeitschrift „the smoking gun“ gewährte die Administration von 4Chan den Ermittlungsbehörden problemlos Einblick in die Aufzeichnungsprotokolle der Seite – auch ohne gerichtliche Anordnung. Auf diesem Wege wurde der 19-Jährige Ali S. schnell enttarnt und vom FBI festgenommen.
Nun beharrt er darauf, dass er es nie vorgehabt hätte, einen Amoklauf zu starten. Seine Postings seien lediglich ein Scherz gewesen. Während einer Befragung gab er zudem zu, auch noch circa zwei Dutzend kinderpornografische Bilder von 4Chan heruntergeladen zu haben. Auch dieses Material wurde vom FBI sichergestellt.
Nun muss sich der junge Mann vorm Bezirksgericht in Detroit wegen zahlreicher Vorwürfe verantworten. Eine Verhandlung wegen Morddrohung ist für den 25. Februar angesetzt. Egal wie die Justiz entscheiden wird, sicher ist, dass 4Chan keinesfalls so anonym ist, wie man glauben könnte. Der 4chan-Gründer Christopher "moot" Poole musste bereits als Zeuge im Fall des Sarah-Palin-Hackers vorsprechen und Server-Logs zur Aufdeckung der Anonymous Operation Payback freigeben.
Bild-Quellen: 4chan
Julian Wolf (g+) am Dienstag, 08.02.2011 17:33 Uhr
Ich liebe 4chan. Und ich verstehe 4chan nicht. Ein Haufen pubertierender Internetjunkies die nur Müll labern und sich mit ihren Bildchen ganz toll vorkommen. Oder ist es etwa doch mehr :dozey: :D ...
Wir sind in gegensatz zu denen, ein gutes Imageboard deutsch_sprechende Typen, die einen Scheiss auf andere geben. Nach den ...
hahah, oh wow. So viel Fail in einem Faden. Nicht schlecht, hatten wir schon lange nicht meer. Fefe ist nicht der Admin von KC und es ist kein Neonazi-Netzwerk. Beweist mich falsch. Admin ist der General. (Hoch soll er leben!) Und auf /b/ existierten niemals CPs lä ...
1. ist die Übersetzung Knastköder und 2. gibt es auf Krautchan keine Nazis, höchstens 12 jährige Buben mit blühender Phantasie. Der Admin dort ist Fefe und der ist nun wirklich nicht bekannt dafür, ein Nazi zu sein. hahah, oh wow. So viel Fail in einem Faden. Ni ...
Das ist die freie Übersetzung des - mutmaßlichen - Neonazi-Netzwerks "Krautchan". Auf dem bin ich auch, weil es so herrlich irre und krank ist. Mehr aber nicht. NIEMALS ALS MITMACHENDER NAZI Ein "Jailbait" ist ein Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren. 1. ist die ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.