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USA: Immer mehr Menschen nutzen das WLAN der Nachbarn

Wi-Fi Alliance

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Eine aktuelle Studie in den USA ist zu dem Ergebnis gelangt, dass immer mehr Menschen die WLANs ihrer Nachbarn benutzen. Ungefragt, versteht sich. Für die Wi-Fi Alliance, eine Non-Profit-Organisation, die sich der Interoperabilität von WLAN-Netzwerken widmet, ein wahres Alarmsignal.

Auch wenn der Betrieb eines offenen WLANs nicht illegal ist, so kann er doch gefährlich sein. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man sich nun in Deutschland oder in den USA befindet. Viele Internetnutzer sind sich dieser Problematik inzwischen bewusst. Doch auch so surfen immer mehr Menschen über das WLAN ihrer Nachbarn. Eine aktuelle Studie von Wakefield Research im Auftrag der Wi-Fi Alliance hat dies herausgebracht.

Zwischen dem 10. und 16. Dezember 2010 wurden 1.054 US-Amerikaner gefragt, ob sie schon jemals über offene WLANs ihrer Nachbarn im Internet waren. Das Ergebnis ist alarmierend: 32 Prozent gaben an, dass sie schon einmal in ungesicherte WLANs ihrer Nachbarn eingedrungen sind. Einige gaben an, dass dies einmalige Aktionen waren. Wieder andere erklärten, dass sie dies mehrfach taten.

Besonders erschreckend ist jedoch ein Trend, der hier zu verzeichnen war. Eine im Jahr 2008 durchgeführte Studie mit derselben Fragestellung brachte hervor, dass nur 18 Prozent der Befragten schon einmal fremde WLANs benutzt hatten. Somit hat es einen Zuwachs um 14 Prozentpunkte gegeben.

Es gibt aber auch eine andere Seite. Zwar offenbart sich hier, dass viele WLANs in den USA ungeschützt sind. Doch wer sein WLAN verschlüsselt, ist besonders energisch. So erklärten die Personen, die ein verschlüsseltes WLAN besitzen, dass sie sehr vorsichtig beim Aushändigen des Passworts wären. 40 Prozent der Befragten erklärten sogar, dass die Weitergabe ihres WLAN-Passworts mehr Vertrauen erfordere als die Aushändigung der Hausschlüssel.

Die Wi-Fi Alliance versucht nun verstärkt Aufklärungsarbeit zu betreiben. Viele Nutzer seien sich zwar der Risiken bewusst, doch es verhalte sich wie mit den Gurten im Auto. Man könnte sie benutzen. Aber man tut es leider oft nicht.

Text-Quellen: cnet

Klaus Müller am Samstag, 05.02.2011 13:58 Uhr

tagsTags: nachbarschaft

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34 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • widarr am 30.08.2011 16:55:21

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Leute den Gedanken hinter Freifunk heute nicht mehr verstehen. Hilfsbereitschaft ist heute nicht mehr in. Man verschlüsselt sein WLAN, anstatt es zu teilen. Und schuld daran sind die Abmahnabzocker. True, genau das. :( Anso ...

  • badsina am 30.08.2011 16:28:14

    ich hatte bisher bestimmt mehr inet anbieter wie du je haben wirst .. angefangen mit porno flat .. ja so alt bin ich schon .. dann arcor, 1und1, telekom, vodaphone die dann arcor wurden, kabel bw usw .. nur bin ich mit der telekom einfach nicht zufrieden weil die be ...

  • Metal_Warrior am 11.02.2011 02:06:40

    Wie gesagt, es kochen alle mit Wasser. Jeder kann sich Netzwerkadmin. oder Techniker nennen, ist ja auch kein geschützter Titel. Die Prozesse haben auch ihre Berechtigung. Denn genau so oft, wie man unfähige User sonst erlebt, dürfen die dort wohl genügen "Profianrufer" ...

  • Norimaki am 11.02.2011 01:19:05

    Du wechselst also deinen Provider sobald du merkst das die unterbezahlten Caller keine Techniker sind..aber Alice ist ja in Sachen Service auch sooviel besser :m) das sind sie sowieso überall. Kein Provider im Privatbereich hat Angestellte mit genügend Wissen. Biz. v ...

  • ztrump am 08.02.2011 05:15:39

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Leute den Gedanken hinter Freifunk heute nicht mehr verstehen. Hilfsbereitschaft ist heute nicht mehr in. Man verschlüsselt sein WLAN, anstatt es zu teilen. Und schuld daran sind die Abmahnabzocker. Stimmt, ich hatte mein Netz ...

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