WikiLeaks (Logo)
Der Guardian hatte im Rahmen seines Exklusiv-Deals mit WikiLeaks unter anderem Zugriff auf die kompletten 250.000 Diplomaten-Depeschen des "Cablegate"-Leaks erhalten. Auch zuvor hatte man bei der Veröffentlichung sensibler Dokumente kooperiert. Was genau der Auslöser war, diese Medien-Partnerschaft zu beenden, ist nicht ganz klar. Das Verhältnis zwischen dem Guardian und WikiLeaks war jedoch bekanntermaßen alles andere als einfach. So drohte Assange dem Guardian einmal mit einer Klage, weil dieser angeblich "nicht autorisierte" Cablegate-Artikel veröffentlicht und somit die Medien-Strategie von WikiLeaks gefährdet hatte (gulli:News berichtete). Außerdem hatte der Guardian die Dokumente an die New York Times weitergeleitet, nachdem Assange diesen nach Veröffentlichung eines äußerst kritischen Portraits die zuvor versprochenen Exklusiv-Rechte entzogen hatte. Ein weiterer Streitpunkt war das kürzlich veröffentlichte Buch der Guardian-Redakteure David Leigh und Luke Harding über die Zusammenarbeit mit Assange und WikiLeaks. Assange wirft dem Guardian vor, darin den US-Soldaten Bradley Manning als Quelle identifiziert und somit seine Verteidigung in einem bevorstehenden Prozess untergraben zu haben. Guardian-Chefredakteur David Leigh bestreitet diese Vorwürfe.
Was Assange bewog, ausgerechnet dem Telegraph - dem er ebenfalls eine "falsche Beschuldigung" Mannings vorwirft - einen neuen Exklusiv-Deal anzubieten, ist ebenfalls nicht völlig klar. Ebenso ist noch offen, welche Dokumente die Zeitung genau erhalten soll. Es wäre denkbar, dass der Telegraph ebenfalls Zugriff auf das komplette Cablegate-Archiv erhält. Als wahrscheinlich gilt, dass er außerdem die internet Dokumente über die Schweizer Bank Julius Bär erhalten wird, die der Whistleblower Rudolph Elmer WikiLeaks kürzlich medienwirksam zukommen ließ (gulli:News berichtete).
Text-Quellen: The Next Web
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 01.02.2011 16:09 Uhr
Stimmt, du hast das nicht explizit getan. meranti aber schon, zumindest indirekt mit seiner Aussage, die Medienpartner wären bereit, für die Informationen zu zahlen. Möglich, dass sie das tun (vielleicht auch indirekt über Spenden). Aber Beweise dafür habe ich noch nirg ...
Stimmt, du hast das nicht explizit getan. meranti aber schon, zumindest indirekt mit seiner Aussage, die Medienpartner wären bereit, für die Informationen zu zahlen. Möglich, dass sie das tun (vielleicht auch indirekt über Spenden). Aber Beweise dafür habe ich noch nirgendwo gesehen. Vielleicht verp ...
Aber ihr könnt nicht derartige Tatsachenbehauptungen aufstellen, ohne Belege dafür zu haben. Wo tue ich das? Ich tue meine Meinung kund - das sollte man bitte ganz stark differenzieren! Oder muss ich nun unter jedes Posting den Zusatz "Dies ist meine persönlic ...
Woher weißt du das es nicht der Fall ist? Tu ich doch gar nicht. Genau deswegen verbreite ich auch keine Unterstellungen. Nichts gegen deine Meinung, die ist vollkommen legitim und (zumindest teilweise) sehr gut nachvollziehbar. Aber ihr könnt nicht derartige Tatsach ...
Ob nun Geld im Spiel war oder nicht... Assange scheint kein Fan von Leaks zu sein: Der "Guardian" argumentiert, WikiLeaks habe den Vertrag selbst gebrochen, weil eine zweite Kopie kursiere - jene isländische Kopie, die sich nun im Besitz von Heather Brooke befindet. "Die ganze Sache ist etwa ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.