Anonymous
Am gestrigen Sonntag rief man im Internet zu einer neuen Aktion auf, in dessen Verlauf italienische Regierungsseiten unter Beschuss genommen werden sollen. Namentlich wird die Website von Silvio Berlusconi erwähnt, die aber noch immer unter www.governo.it problemlos erreichbar ist. Nach Aussage der Gruppierung sei die politische wie wirtschaftliche Situation in Italien unhaltbar geworden. Anonymous prangert vor allem die Zensur der Medien und die anhaltende Korruption im Lande an. Die Justiz Italiens sei nichts weiter als ein Instrument der herrschenden Klasse. Die Verbindung der Regierung zur Mafia sei unübersehbar. Als Ergebnis hätte eine schrittweise aber kontinuierliche Verschlechterung der Menschenrechte in Italien stattgefunden. Um die Missstände bekannt zu machen und zu bereinigen, wurde gestern die „Operation Italy“ gestartet.
Damit reiht sich Italien in den Kreis der Länder wie Simbabwe, Tunesien und Ägypten ein, deren Regierungsseiten Ziel von gemeinsamen Aktionen wurden. Die betroffenen Server wurden durch unzählige sinnlose Seitenanfragen angegriffen, die diese lahmlegen sollten. In einem Interview der p2pnet News sagte ein Vertreter der Gruppierung er glaube, selbst Pressevertreter hätten keine Ahnung davon, was bei ihnen tatsächlich vor sich geht. Die reguläre Presse würde die Bürgerinnen und Bürger ehedem nur noch als reine Konsumenten wahrnehmen. Und nicht als individuelle menschliche Wesen mit einer eigenen Wahrnehmung und eigenen Meinung. Viele Journalisten würden die Aktivisten lediglich als Terroristen oder Hacker betrachten, die nichts anderes tun wollen als Webseiten aus dem Netz zu fegen. Für viele Beobachter wäre es zudem schwer zu verstehen, dass diese Organisation komplett ohne Leitungsebene auskommt. Zwar gebe es für einzelne Operationen Personen, die diese organisieren würden. Aber selbst das wäre nicht immer der Fall. An der Spitze der Vereinigung gäbe es keine Elite, die die Richtung von Anonymous vorgibt.
Anonymous: Ausschnitt aus einem Video
Fraglich ist auch, ob man Regierungen tatsächlich dadurch gefährden kann, indem man ihre Webseiten außer Gefecht setzt. Wer etwas in der realen Welt bewirken will, wird dies kaum in der virtuellen Welt des Internets bewerkstelligen können.
Text-Quellen: anonnews.org
Lars Sobiraj (g+) am Montag, 31.01.2011 09:56 Uhr
Es ist wirklich krass das auch hier die meisten immer noch nicht gerafft haben was anonymous ist. Eine Aktion von "Anonymous" wird so gut wie nie von allen unterstützt die sich selber als Anonymous sehen. Daher sind Aussagen über Anonymous im ganzen totaler Schwachsinn. Das ist so wie zu sagen alle ...
anstatt zu kritisieren könntet ihr mal eigene ideen hervorbringen Beispiele stehen auf Seite 1 dieses Threads. Sowie in eigentlich allen Threads hier wenn es um sinnlose Anonymous-Aktionen geht. Anstelle andere als Idioten zu bezeichnen sollte man eventuell a ...
anstatt zu kritisieren könntet ihr mal eigene ideen hervorbringen aber nein ihr steht lieber hinter der linie und beaobachtet und lasst eure frust dann freien lauf unter dem motto : ist doch eh sinnlos...regierungs seite n paar studen lahmgelegt nützt doch nicht etc...ihr seid die wahren idioten ...
Soweit ich das mitbekommen habe, geht die Initiative überwiegend von den italienischen Anonymous aus. Klar das sich noch einige von ausserhalb anschliessen. Aber hier und bei AnonOps ist die Meinung geteilt. Besucht mal lieber die IRCs bevor ihr Mutmasst was hätte sein können. Anonymous aus Italien ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.