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World of Warcraft: Blizzard und PayPal verbünden sich gegen Gold-Verkäufer

World of Warcraft

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Bei Blizzard geht der Kampf gegen Gold-Verkäufern in die nächste Runde. Gemeinsam mit dem Online-Zahlungsservice PayPal möchte der Publisher nun den Handel mit virtuellen Währungen eindämmen. Wer virtuelles World of Warcraft-Gold via PayPal gegen echtes Geld verscherbelte, dürfte demnach eine Verwarnung im E-Mail-Postfach erhalten haben.

Zu den Anfangszeiten der Online-Rollenspiele hätten sich die wenigsten Gamer jemals ausmalen können, dass sich die Spiele nicht nur für den Publisher und Entwickler als wahre Geldquelle herauskristallisieren würden. Es ist die Rede vom Handel mit Ingame-Materialen wie virtuellen Währungen, die gegen echtes Geld im Internet an den Mann gebracht werden. Ein internationales Geschäftsverkehr durch den Vertrieb virtueller Güter? Früher unvorstellbar, heute Realität.

Seit einigen Jahren schießen sogenannte "Goldfarmen" wie Pilze aus dem Boden. Vor allem in China hat sich der Handel mit virtuellen Währungen als rentables Geschäft herausgestellt. Dort werden zumeist mitlellose Jugendliche angeworbenen. Sie werden vor einen Rechner gesetzt und dann heißt es, große Mengen der Spielwährung zu erwirtschaften. Ziel der Geschäftsleute ist es, das gesammelte Ingame-Material gegen echtes Geld an bereitwillige Gamer zu verkaufen.

Beim Online-Rollenspiel World of Warcraft ist dieses Vorgehen bereits sehr vielen Jahren gang und gäbe. Der Publisher Blizzard macht kein Geheimnis daraus, dass ihm dieser Handel mit virtuellem Gold ein Dorn im Auge ist. Nach zahlreichen Jahren des machtlosen Zusehens konnte das Unternehmen nun einen Teilerfolg verbuchen.

Wie nun bekannt gegeben wurde, seien beim Online-Bezahldienst PayPal E-Mails an berüchtigte Gold-Verkäufer verschickt worden. Diese enthielten warnende Worte und einen deutlichen Verweis auf den Missbrauch des geistigen Eigentums von Blizzard. Ferner dürfe PayPal nicht mehr für den Verkauf von Gold benutzt werden. Eine Missachtung dieser Regel bringe die Stilllegung des Accounts mit sich. Zuvor hatte sich der Publisher Blizzard bei PayPal gemeldet und sich über den Zuwachs des Großhandels beschwert.

Auch wenn die Gold-Verkäufer mit Leichtigkeit auf andere Bezahlmethoden ausweichen können, kann der Wegfall des populärsten Internet-Bezahldienstes als spürbarer Rückschlag für die Goldfarmer-Branche betrachtet werden.
 

Text-Quellen: Gamestar

Sener Dincer am Sonntag, 30.01.2011 03:59 Uhr

tagsTags: gold farming

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28 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • ]cR@zY[ am 03.02.2011 13:06:33

    ..werden zumeist mitlellose Ich will auch mal :D ! *Hinweis* BTT: Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll.. Ich denke, dass Blizzard vorallem stört, dass andere Geld mit ihrem Spiel machen und sie davon keine Scheibe ...

  • Novgorod am 03.02.2011 05:32:00

    Wer für sowas zahlt, cheatet wahrscheinlich auch in anderen Multiplayern. :) Viele spieler sehen es als unfair, wenn man sich spielvorteile mit echtem geld kaufen kann interessante ansichten :eek: manche leute finden es auch u ...

  • Galder77 am 02.02.2011 13:46:52

    Achja, ganz viel früher zu Dark Age of Camelot Zeiten hab ich auch Gold respektive Platin für Realkohle verhökert. Aber das war zumindest ehrlich ersolot. ;) ...

  • Juuichi am 31.01.2011 16:08:10

    Was ist denn falsch daran Gold zu Verkaufen? Ich spiele zwar kein WOW aber sehe keinen Grund wieso das Falsch seien sollte. Der Verkäufer wird für seine Mühe belohnt und der Käufer bekommt was er möchte. Viele spieler sehen es als unfair, wenn man sich s ...

  • thegreenvirus am 31.01.2011 14:51:34

    Was ist denn falsch daran Gold zu Verkaufen? Ich spiele zwar kein WOW aber sehe keinen Grund wieso das Falsch seien sollte. Der Verkäufer wird für seine Mühe belohnt und der Käufer bekommt was er möchte. ...

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