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Bei beiden Herstellern geht es mit Dual-Chip-Karten in die nächste Runde. Man bedient sich hier einfach der bekannten Multi-GPU-Fähigkeiten moderner Grafikprozessoren, um die 3D Leistung weiter zu steigern. Probleme dieser Monsterkarten waren schon immer der Stromverbrauch, der maximal 300 Watt betragen darf, und die Kühlung der Karten. So wird es auch dieses mal spannend, wer mehr Power in der 300W-Obergrenze unterbringen kann. Bilder einer Karte von Boardpartner EVGA und Gerüchte legen aber nahe, dass die Boardpartner eventuell die Spezifikation missachten und der Karte statt der üblichen Stromversorgung für Dual-Chip-Karten - bestehend aus einem 6Pin Stecker (75W), einem 8Pin Stecker (150W) und der PCIe Stromversorgung über das Mainboard (noch einmal 75W) - zwei 8Pin-Stecker spendieren, was das Limit auf 375W anheben würde (2* 150W + 75W). Im Bereich der Boardhersteller wurde dieser Schritt schon öfter gegangen, beispielsweise mit der ASUS Ares. Auf den von AMD gezeigten Bildern sah man hingegen die "normale" Stecker-Konfiguration für 300W. Allerdings wurde auch hier im Referenz-Design der Platz für das Einbauen eines zweiten 8Pin-Steckers als Ersatz für den 6Pin scheinbar freigelassen. Es ist also wahrscheinlich, dass die Board-Partner beider Hersteller mit ihren Eigen-Designs die 300W-Grenze knacken werden, um etwas mehr Leistung aus den Chips zu quetschen. Des Weiteren ist mittlerweile bekannt, dass beide Hersteller ihre schnellsten GPUs in Dualbestückung ins Rennen schicken, also scheinbar mit komplett freigeschalteten Shadern. Im Prinzip wäre also die Leistung vergleichbar mit dem Kampf GTX 580 SLI gegen HD 6970 im Corssfire. Dieses Duell geht, wie man auf zahlreichen Reviewseiten nachlesen kann, zu Gunsten von nVidia aus.
Daten der Karten
Nun gibt es aber noch das Problem mit dem maximalen Energieverbrauch, so dass beide Hersteller die Taktraten ihrer Karten wohl gehörig zurücknehmen müssen, um das Limit nicht zu überschreiten. Des Weiteren werden wohl die von der HD 6970 und der GTX 580 bekannten Steuermechanismen dafür sorgen, dass die Karten ein vom Hersteller eingestelltes Energie-Limit nicht überschreiten können, um die Hardware nicht zu beschädigen. Die Frage um die höhere Leistung ist somit auch eine Frage der Effizienz oder vereinfacht : Wer schafft es, mehr 3D-Power im jeweiligen Energie-Limit von 300 beziehungsweise bei Eigen-Designs der Boardhersteller wohl teilweise 375W unterzubringen. Hierbei werden die Hersteller auf selektierte Chips setzen, um so die Taktraten etwas steigern zu können. Aufgrund der Serienstreuung liegen zwischen Chips einer Serie teils recht große Unterschiede. Die Chips werden daher getestet und sortiert. Es ist davon auszugehen, dass auf den Dual-Chip-Karten wie bisher auch (bei der HD 5970 oder nVidias GTX 295) nur die besten Chips verbaut werden, um noch etwas mehr Takt bei geringen Spannungen und somit niedrigerem Verbrauch zu ermöglichen.
Rein optisch soll die GTX 590 sehr änlich wie die GTX 295 im späteren Single-PCB-Design daherkommen. AMDs 6990 sieht aus wie eine längere Version der HD 6970. Ein Problem von beiden Karten ist die Länge. AMDs Karte soll 31cm lang sein, nVidias ist wahrscheinlich änlich groß. Der Einbau ist also nur in einer Hand voll aktueller Computer-Gehäuse möglich. Des Weiteren benötigt man aufgrund des hohen Verbrauchs der Karten ein starkes Netzteil sowie ein möglichst gut belüftetes Gehäuse, um die Betriebstemperaturen der Komponenten gering zu halten. Wie schon alte Dual-Chip-Karten werden wohl auch die neuen leider ziemlich laut zu Werke gehen; leise Karten, dann möglicherweise mit 3-Slot-Kühlern, gibt es wahrscheinlich von den Boardpartnern. Eine andere Möglichkeit ist natürlich eine Wasserkühlung, die sich ja in der Zielgruppe des Enthusiastenmarktes, auf den die Karten klar zielen, sowieso einer hohen Beliebtheit erfreut. Natürlich werden auch diesmal beide Karten SLi beziehungsweise Crossfire unterstützen, so dass ein Koppeln von mehreren Karten möglich ist, wen der Geldbeutel und das Netzteil mitspielen. Sinnvoll ist eine solche Konfiguration wohl jedoch nur, um Benchmark-Rekorde zu brechen, für extrem hohe Auflösungen sowie für GPU-Computing-Anwendungen mit Hilfe von CUDA oder Open-CL.
Wärend sich die "Enthusiasten" also über die neuen High-End-Karten freuen dürfen, sind die "normalen" Zocker dieser Welt wohl eher glücklich über den gerade beginnenden Preiskampf im Bereich unter 200 Euro mit der HD 6850/6870 und nVidias GTX460/560Ti. Aber auch mit "alten" Karten wie der Geforce 8800 oder AMDs HD 4800 serie ist man bei den meisten modernen Spielen noch gut unterwegs. Das liegt zum Einen an den vielen Konsolen/PC-Parallel-Entwicklungen, zum Anderen daran, dass der Aufwand, ein grafisch komplexes Spiel zu programmieren, mittlerweile enorm hoch ist und die Entwicklung so langsamer vorankommt. Um aktuelle Karten wirklich ans Limit zu bringen, braucht man schon einen der wenigen PC-optimierten Kracher wie Crysis oder Metro 2033. Die Veröffentlichung der beiden Karten soll Ende Februar stattfinden. Genaue Termine nannte jedoch noch keiner der beiden Hersteller. Eine frühere Veröffentlichung ist jedoch wegen dem chinesischen Neujahrsfest Anfang Februar und der daraus folgenden Produktionspause in China unwahrscheinlich. Erklärtes Ziel von beiden Herstellern ist es, die schnellste Grafikkarte der Welt zu bauen. Hierbei geht es im Wesentlichen um Prestige. Die meisten Gewinne machen beide Firmen mit Mainstream-Karten.
Bild-Quellen: AMD
Text-Quellen: NordicHardware Computerbase PCGH
Malte Kremer (g+) am Freitag, 28.01.2011 15:39 Uhr
Schon krass was die Grakas mittlerweile so fressen...mittlerweile muss man nicht mehr nur die Anschaffungs- sondern auch die jährlichen Stromkosten mit einberechnen wenn man sich son Teil kauft. Warum? Die Leute die sich keine vollkommen übertriebenen Teile für viele ...
Es wäre durchaus interessant, auf welche Temperaturen man im Endeffekt wirklich kommt. Sei es im Desktopbetrieb, Mittel- und Vollast. Auch wenn man das Gehäuse auf eine gute Belüftung ausrichten sollte, so stehen noch andere Aspekte im Raum, welche gegen diese Karten sprechen: Dual-Grafikkarten hab ...
Und das mit dem Schiff kommt mir bekannt vor, ist das zufällig ein Zitat? :) Streiten wir uns nicht mehr über die Logogestaltung von nVIDIA ;) Das mit dem Energieausstoß habe ich mal irgendwo aufgeschnappt. ...
Das dachte ich zuerst auch, aber nach einem Blick auf ihre Homepage hat sich dann nvidia als "NVIDIA" raus gestellt. Und das mit dem Schiff kommt mir bekannt vor, ist das zufällig ein Zitat? :) ...
P.S.: "nVidia" wird durchgehend groß geschrieben. :) Ursprünglich, bis 2006, hatten sie aber noch ein anderes Logo. Und da wurde das wirklich klein geschrieben ;) Aber auch [URL="http://www.google.com/images?um=1&hl=de&client=opera&rls=de&tbs=isch%3A1&sa=1&q=nvidia ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.