
Bahnhof Internet (Logo)
Die VPN-Technologie ist nicht nur bei Unternehmen beliebt, die damit private Daten ihrer Mitarbeiter schützen wollen. Auch Anonymisierungsdienste setzen diese Technologie vielfach ein. Nun will sich der schwedische Internet-Provider Bahnhof eines VPNs bedienen, um die Daten seiner Kunden der Vorratsdatenspeicherung zu entziehen. Das sagte Jon Karlung, Gründer und Aufsichtsratschef von Bahnhof Internet, gegenüber einem schwedischen Radiosender. Kunden, die auf diese Maßnahme verzichten wollen, sollen sogar einen Aufschlag von 50 Kronen im Monat - umgerechnet sind das etwa 5,65 Euro - für ihren Internet-Anschluss zahlen.
Karlung erklärte, er sei nicht grundsätzlich gegen eine Kooperation mit den Ermittlungsbehörden. Im Falle schwerer Straftaten würde sein Unternehmen durchaus mit der Polizei zusammenarbeiten. Eine anlasslose Speicherung der Daten sämtlicher Internetnutzer lehne er aber ab. Damit zeigt der ISP erneut, dass er eher auf Seiten individueller Freiheiten im Internet steht. Aufmerksame Beobachter dürfte dies kaum überraschen: der Provider hostet unter anderem einen Großteil der Web-Präsenz des Whistleblowing-Projekts WikiLeaks.
Die Vorratsdatenspeicherung, mit der man bestehende EU-Richtlinien erfüllen würde, ist in Schweden seit vergangenem Oktober verstärkt im Gespräch. Es wird erwartet, dass das Parlament einen entsprechenden Gesetzesentwurf in Kürze absegnen wird.
Text-Quellen: Golem
Annika Kremer am Donnerstag, 27.01.2011 23:06 Uhr
Sogenannte "Pseudodiplomaten" wollen ihre Verbrechen vor Transparenz wahren, warum nicht der gemeine Weltbürger vor den Verbrechern, um deren Machenschaften auszuhebeln. Und diese weltweit zu kommunizieren. Die Transparenz derer dafür schaffen, damit gegen die Verbrecher in einer breiten Front vo ...
Kann man von denen auch in DE ein Paket erwerben? Ich wäre an einem Wechsel durchaus interessiert ;) ...
Ja, aber was kommt dabei raus? einheitliche, unter harter strafe gesetzlich vorgeschriebene vpn's vom bka mit backdoor und nicht gespeicherten log-files für alle provider, eu-weit? :p FUCK YEAH!!! idk... ...
DE nimmt sich doch sonst auch gerne mal ein skandinavisches land zum vergleich wenn's um bildung oder ähnliches geht, warum nicht mal hierbei...? :dozey: Ja, aber was kommt dabei raus? Deutschland hats gerade im Bereich Bildung mehr als versaut ;) Also hoffen wir d ...
Guter Provider Netter Name Am besten... Am besten ist doch die Art, wie man die Preiserhöhung begründen kann. Die Speicherung und Verwaltung der Daten kostet Geld. (Löschen anscheinend auch - darüber heulten ja deutsche Provider). Also muss man halt für den Ser ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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