
Die Jagd nach Tauschbörsennutzern via massenhaften Abmahnungen hat ihren Ursprung in Deutschland. Von hier aus schwappte die Methode nach Großbritannien und schließlich auch in die USA über. Obwohl man hier bereits jahrelange Erfahrung damit hat, gelang es bisher nicht, Maßnahmen dagegen zu ergreifen. In Großbritannien sowie den USA ist man hier etwas aktiver. Insbesondere die US-Justiz lässt sich von den beantragten Massenauskünften nur wenig beeindrucken. Mehrfach wurden derartige Anträge abgelehnt.
Nun hat es auch einen deutschen Rechteinhaber - genauer gesagt einen Lizenznehmer - erwischt. Die Rede ist von DigiProtect. Das Unternehmen erwirbt Lizenzen für den Online-Bereich und macht sich sodann auf die Jagd nach Urheberrechtsverletzern. Das Geschäft sollte nun wohl auch in die USA erweitert werden. In einem ersten Anlauf ist man aber bereits teilweise gescheitert.
Ein US-Richter lehnte einen Auskunftsantrag mit 266 IP-Adressen ab. Noch ist unklar, welche Begründung hierfür genannt wurde. Es ist jedoch anzunehmen, dass dieselben Ansätze verwendet wurden wie in den bisherigen abgelehnten Anträgen. Gegenwärtig steht noch ein zweiter Antrag mit 240 Fällen zur Debatte. Dieser wird aller Voraussicht nach von einem anderen Richter besprochen. Möglicherweise kommt dieser durch.
Möglicherweise ist der vermehrte Widerstand der US-Gerichte sowie die Entwicklung in Großbritannien der Anfang vom Ende des Abmahn-Wahnsinns. Zwar dürfte dies nicht von jetzt auf sofort geschehen, doch auf lange Sicht dürfte der US-Markt uninteressant werden. Das Abmahn-Schema macht nämlich nur Sinn, wenn viele IP-Adressen in einem Antrag abgefragt werden können und die Kosten somit gering bleiben.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Donnerstag, 27.01.2011 12:44 Uhr
Spielt der eine Richter nicht mit, wird halt das Auskunftsersuchen zum Absegnen beim nächsten Richter eingereicht. Und wenn der zickt, beim dritten. Irgendwann haben sie sicher jemanden gefunden, der das Zeug absegnet. :dozey: ...
Ein US-Richter lehnte einen Auskunftsantrag mit 266 IP-Adressen ab. Und zwar dieser Herr: Richter: Thomas P. Griesa Aktenzeichen: 1:2010cv08759 Judge Griesa? Yes, he's got the props! Gege ...
Extrem schade, dass das bisher nur in Amerika so gehandhabt wird, dass die Richter blocken. So viel Müll, wie wir in Deutschland von den Amis übernehmen, könnten wir das doch auch mal von denen abschauen... :dozey: ...
muuhahaha was'n verein :T die haben es nicht anders verdient! ...
Die DigiProtect musste in den USA einen schweren Rückschlag bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzern hinnehmen. Ein Auskunftsverfahren gegen 266 ertappte Filesharer wurde von einem Richter abgewiesen. Die Gründe sind vermutlich ähnlich wie bei den sonstigen abgelehnten Verfahren. [url=http ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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