Foto von 4k1. Quelle: Deviantart.com
Pech für einen Kinoabfilmer. Mit ihm im Kinosaal saß ausgerechnet eine Gruppe von Polizisten, die sich gemeinsam den Film „Die Superbullen“ ansehen wollten. Eine Polizistin saß während der Vorstellung eine Reihe hinter dem vermeintlichen Camripper. Das hochgehaltene Smartphone bemerkend, wies sie den Mann auf das Aufnahmeverbot im Lichtspielhaus hin. Der angesprochene Mann ließ sich von seiner Tätigkeit aber nicht abhalten, weswegen die Beamtin die Kinobetreiber informierte. Als ihn die Mitarbeiter aufsuchten, war er mit der Aufzeichnung noch immer beschäftigt. Er wurde sofort zum Verlassen des Saals aufgefordert. Erst nach einigem Widerstand soll er dem Personal nach draußen gefolgt sein. Mit der Behauptung, er wisse nichts von dem Verbot und habe auch nur 30 Sekunden aufgenommen, löschte er seinen Mitschnitt und kehrte unvorsichtigerweise in den Saal zurück. Doch damit nicht genug. Die eiligst informierten Beamten der nächst gelegenen Polizeidienststelle kamen wenige Minuten später zum cineastischen Tatort, um seine Identität festzuhalten. Zur Behauptung des Täters bemerkten die polizeilichen Filmgäste, die 30 Sekunden seien wohl eher 30 Minuten gewesen. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) hat sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, Strafantrag gegen den Uneinsichtigen zu stellen.
Bislang ist völlig unklar, ob der Bremer wie indirekt von der GVU dargestellt, tatsächlich der Szene angehört oder ob er das Video nur für private Zwecke benutzen wollte. Ob die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnehmen wird, bleibt abzuwarten. Immerhin war an diesem Tag der Filmstart der Komödie in ganz Deutschland. Der Angezeigte muss aber in jedem Fall mit einem Hausverbot der entsprechenden Kinokette rechnen. In Bezug auf die illegale Verbreitung des Films im Internet ist der Zufallsfund sowieso völlig irrelevant. Die Gruppe Art of Entertainment (AOE) veröffentlichte ihren Release (siehe NFO) schon zwei Tage später am 8. Januar. Da die Filmwirtschaft machtlos im Kampf gegen illegale Mitschnitte ist, kam ihr der Einsatz der aufmerksamen Superbullen aber sehr gelegen. Der Film trägt interessanterweise den zweiten Titel "Sie kennen keine Gnade". Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Leitung der Constantin Film Produktion GmbH wird diese Nachricht so oder so mit Freuden aufnehmen. Constantin war in der Vergangenheit häufiger wegen ihrer harten Gangart bei Urheberrechtsverletzungen aufgefallen. So erlässt man in unregelmäßigen Abständen einstweilige Verfügungen gegen den Filehoster Rapidshare, um der illegalen Verbreitung ihres Materials entgegen zu wirken. (gulli:News berichtete) Auch schreckt man nicht vor der Abmahnung von Filesharern ihrer Kinofilme zurück. (gulli:News berichtete)
Bild-Quellen: 4k1.deviantart.com
Text-Quellen: gvu-online.de
Lars Sobiraj (g+) am Freitag, 21.01.2011 12:05 Uhr
Was für ein dreister Typ. Wenn der in der Reihe vor mir mit einem leuchtenden "Smartphone" rumhantiert hätte, hätte ich keine 30 Minuten abgewartet, sondern nach einmaliger Aufforderung eine deftige Kopfnuss verpasst. Da hatte er wohl noch Glück, dass die "Superbullen ohne Gnade" nur ihre Kollegen g ...
Oh, ja, ganz böse, Eintrag im Register gelöscht und dann findet man natürlich nichts mehr aufm FS ich kann mich nicht entsinnen, dort oben etwas über ein beschlagnahmtes handy gelesen zu haben. das dürfte auch etwas übertrieben sein bei einem verstoß gegen die h ...
sie haben ihn dabei beobachtet wie er mit dem handy rumgemacht hat. im zweifel für den angeklagten und von einem mitschnitt ist ja weit und breit nichts mehr zu finden.:D Oh, ja, ganz böse, Eintrag im Register gelöscht und dann findet man natürlich nichts mehr aufm FS ...
ich frag mich aber schon wie manche scenegroups die teils wirklich guten camrips hinbekommen ohne verwackeln und mit teils echt guter ausleuchtung und ton. Hmm, ich war in der Vorpremiere von Harry Potter VII Teil 1 auf Englisch, konnten auch alle Rucksäcke und s ...
Erkennt man auf dem Handy überhaupt was? Meine Fresse. Wie war das mit dem Mädel, was ihren Geburtstag gefeiert hat und ihre Freunde geknipst hat mit Hintergrund Leinwand. Autsch, böse, Schwerverbrecher. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.