Bei dem Massaker war am 4. Juni 1989 eine massive Demonstration von Regimegegnern mit Panzern geräumt worden. Dabei wurden zahlreiche Demonstranten getötet; genaue Todeszahlen hat die Regierung niemals veröffentlicht. Angesichts des bevorstehenden Jahrestages wird die Regierung nun offenbar nervös.
Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass das Regime versucht, kritische Äußerungen zu unterbinden. So wurden angeblich mehrere Dissidenten unter Hausarrest gestellt. Außerdem wurden Menschenrechtler, die zu Gedenkfeiern aufgerufen haben, in den vergangenen Wochen verhört und eingeschüchtert. Auch die "Vereinigung der Tiananmen-Mütter", in der sich Angehörige damaliger Opfer zusammenfinden, musste in letzter Zeit zahlreiche Fälle von Repression über sich ergehen lassen. Da passt es ins Bild, dass auch das Internet als in seiner Natur freies Kommunikationsmedium von der chinesischen Regierung momentan als Bedrohung wahrgenommen und entsprechend eingeschränkt wird.
Internet-Zensur in China ist an sich nichts Neues. Momentan jedoch geht das Ausmaß der Zensurmaßnahmen erheblich über das sonst Übliche hinaus. Einige Dienste, wie der Microblogging-Dienst Twitter und Microsofts Hotmail, wurden nach Angaben chinesischer Internetnutzer gleich komplett gesperrt. Auch Yahoos Fotodienst Flickr scheint momentan von China aus gesperrt zu sein. "Das ist so frustrierend. Jetzt habe ich das Gefühl, dass es in China genauso zugeht wie im Iran", kommentierte ein Banker in Shanghai das Verhalten der Regierung. Etwas nüchterner sah es der in Peking ansässige Technologie-Experte Kaiser Kuo: "Das ist in China ein ganz normaler Vorgang. Die einzige Überraschung für mich ist, dass sie so lange gewartet haben." (Annika Kremer)
(via tagesschau, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 03.06.2009 02:00 Uhr
Auch Sie sind herzlich dazu aufgefordert die Beiträge anderer gründlich zu Lesen und ihren Denkapparat nicht so zu benutzen wie es ihnen solche Medien vorkauen! ...
Ähhm... Wen wundert das eigentlich noch? So neu is dass doch nich? Ich mein ma im Ernst: Wir setzten sonstwo Diktaturen ab und führen Krieg, aber bei China sagt keiner was. Ich wette den Iranern gehts besser... ...
öhmm...wen wundert das? China sperrt im Schnitt von 100 Top Googletreffern 65...tja Hu Jintao eben ...
Warum nicht nen paar China Bords suchen und dort nen bisle Bashen :D mFg ...
OK, wahrscheinlich wird in China propagiert, dass in Deutschland die Einheitspartei CDU herrscht und die SPD/FDP deren Unterparteien sind. Dabei ist Schäuble unser Diktator.:rolleyes: Dann wird noch das Bild gezeigt und schon wissen die Chi ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.