Universal & Sony Music
Die mediale Welt ist an allen Ecken und Enden im Umbruch. Insbesondere - aber nicht nur - die Jugend von heute ist davon betroffen. Oder um es mit den Worten des Geschäftsführer von Universal Music, David Joseph, auszudrücken: "Warten ist kein Wort, dass im Vokabular der heutigen Generation vorkommt. Man ist hinter der Zeit, wenn man glaubt, dass man die Nachfrage nach einem Song dadurch steigern kann, indem man ihn bereits Wochen vor dem Verkauf im Radio spielen lässt."
In der Tat hat der mediale Wandel alles viel schneller und direkter werden lassen. Bisher gingen die Majorlabels jedoch nur sehr begrenzt darauf ein. Sony und Universal wollen dies nun ändern. Man hat herausgefunden, dass viele Songs bereits Wochen vor ihrer Veröffentlichung bei Google oder iTunes gesucht wurden. Die Menschen waren also auf der Suche nach dem Musikstück, konnten es aber nicht finden. Die Konsequenz: Viele luden sich den Song illegalerweise herunter.
Alternativ sah man sich auch dem Problem gegenüber, dass viele das Lied einfach aus dem Radio aufzeichneten. Mit diversen Programmen ist der Mitschnitt solcher Tracks inzwischen kein Problem mehr. Musste man beim klassischen Radio noch vor dem Gerät warten und die Aufnahme selbst steuern, wird diese Aufgabe von verschiedenster Software inzwischen fast perfekt bewältigt. Ohne dass man selbst eingreifen müsste.
Durch den "Instant-Verkauf" sollen Filesharer, die schlicht und ergreifend keine Möglichkeit sahen, legal an den Song zu kommen, zu Kunden verwandelt werden. Ein Ansatz, der sicherlich sehr gut und richtig ist. Insbesondere weil er tatsächlich auf den vorhandenen Musikmarkt, die Bedürfnisse der Musikfans und die gesellschaftliche sowie mediale Entwicklung eingeht.
Text-Quellen: guardian
Klaus Müller am Dienstag, 18.01.2011 14:23 Uhr
@Enteiser: Und was ist, wenn die Musikindustrie dir etwas anbietet, das dir günstig und komfortabel die Möglichkeit gibt, dein persönliches Konsumverhalten auszuleben? Zum Beispiel eine breite Auswahl an Webradios, bei denen man jederzeit die Playlists anschauen und mit 1-2 Klicks jedes gewünschte L ...
Wenn ich Musik kaufe, dann auch nur als CD`s und von Bands, die ich mag bzw. auch Sammlergründen alles haben möchte. Online-Kauf eines einzelnen Songs kommt für mich nicht in Frage. Trotzdem gebe ich im Jahr stattliche Summen aus, da ich sehr viele Konzerte besuche. Dort sieht man dann echte Musiker ...
Aber es werden sicher nicht 10 mal so viele Leute kaufen und erst dann hätte das ganze einen Sinn, da sie ja nur 1/10 damit verdienen (bei nem Preis von 99Cent). Als es bei Amazon alle mp3s günstiger gab, hab ich auch einiges gekauft, da waren die Preise teilweise echt ...
das online Musik kaufen einfach zu teuer ist und es mehr kaufen würden, wenn ein Song nur noch 10 Cent kostet. Aber es werden sicher nicht 10 mal so viele Leute kaufen und erst dann hätte das ganze einen Sinn, da sie ja nur 1/10 damit verdienen (bei nem Preis von ...
Wenn man bedenkt, wie schnell die gemerkt haben, das man Songs aufnehmen kann, bevor man sie kaufen kann, dann können wir noch Hoffnung schöpfen, das sie in spätestens 20 Jahren gemerkt haben, das online Musik kaufen einfach zu teuer ist und es mehr kaufen würden, wenn ein Son ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.