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Die fragliche Depesche gehört zu den rund 250.000 "Cables", die der Whistleblowing-Website WikiLeaks zugespielt wurden. WikiLeaks veröffentlichte das betreffende Cable aber nicht selbst. Das tat in diesem Fall die norwegische Zeitung "Aftenposten" am vergangenen Donnerstag. Diese war vor einiger Zeit auf unbekanntem Wege und ohne vertragliche Verpflichtungen einzugehen an die gesamten Diplomaten-Depeschen gelangt, die WikiLeaks sonst nur ausgewählten Medienpartnern zugänglich macht (gulli:News berichtete).
Smutny, so wird in dem Cable berichtet, sagte im Jahr 2009 gegenüber US-Diplomaten, er halte Galileo für "eine dumme Idee", die primär französischen Interessen diene. Zudem sei das Projekt eine Verschwendung von Steuergeldern. Er bestritt diese Darstellung. Trotzdem entschied sich der OHB-Aufsichtsrat am gestrigen Montag, ihn von seinem Posten zu entfernen. In einer Stellungnahme der Firmenleitung heißt es, man habe sich einstimmig zu diesem Schritt entschlossen, da man "diese Gespräche und die Zitate, die Herrn Smutny zugeschrieben werden" nicht gutheiße und weiteren Schaden vom Unternehmen abwenden wolle.
Smutny war 18 Monate lang CEO von OHB System. Wirtschaftlich war das Unternehmen unter seiner Führung äußerst erfolgreich.
Text-Quellen: BBC
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 18.01.2011 02:26 Uhr
Bleibt die Frage ob die Ursache für das Sinken der Kurse die Aüßerung oder die Entlassung war. Zweiteres würde in meinen Augen jedenfalls mehr Sinn ergeben... ...
Interessanterweise hat der OHB-Aktienkurs seit Wochenanfang rund 14% nachgegeben. Man kann durchaus seriös davon ausgehen, dass dem Unternehmen durch diese Äußerungen und insbesondere ihr Bekanntwerden nachhaltiger wirtschaftlicher Schaden entstehen wird. Die Entlassung ist in meinen Augen die richt ...
Ja das war auch mehr ironisch gemeint ^^ b2t Ich finde das schon krass wie manche Leute sagen können: Recht so, dass er gefeuert wurde. Er hat nunmal seine Meinung gesagt und für sowas sollte niemand entlassen werden. Ich weiß die Realität sieht anders aus, aber hier liegt meiner Meinung nach ein se ...
Das ist falsch. Der vierte Satellit dient nicht dem Zweck, die Wahl zwischen zwei Schnittpunkten durchzuführen (was trivial ist, wie richtig angeführt wurde), sondern der Synchronisierung der Uhren. Wird das nicht vom Boden aus gemacht? Der h ...
Hör bitte auf mit dem "Ihnen" - das gehört meineserachtens überhaupt nicht ins Internet... Der herablassende Beiklang des Duzens (von oben nach unten) kann als gezielte Unhöflichkeit benutzt werden. Juristisch wird dementsprechend von deutschen Gerichten ein ni ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.