Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Cablegate: Assange drohte Guardian wegen "nicht autorisierter" Artikel mit Klage
vorherige News
nächste News

Cablegate: Assange drohte Guardian wegen "nicht autorisierter" Artikel mit Klage

WikiLeaks (Logo)

WikiLeaks (Logo)

WikiLeaks-Gründer Julian Assange drohte offenbar, die britische Zeitung "The Guardian" zu verklagen, weil sie nicht genehmigte Berichte über die von WikiLeaks zur Verfügung gestellten diplomatischen "Cables" veröffentlichen wollte. Das geht aus Medienberichten hervor, die sich auf ein Assange-Portrait des US-Magazins "Vanity Fair" berufen.

WikiLeaks hat sich auf die Fahnen geschrieben, Informationen öffentlich zu machen. Jeder soll sich selbst anhand der Leaks eine Meinung bilden und die zugrunde liegenden Informationen für sich nutzen können. Dabei gibt es jedoch offenbar Grenzen - zumindest, wenn es nach WikiLeaks-Sprecher Julian Assange geht. Dieser versuchte Vanity Fair zufolge, den Guardian für "unautorisierte" Berichte über die sogenannten Cablegate-Dokumente zu verklagen. Der Hintergrund: WikiLeaks wurde ironischerweise selbst Opfer eines Leaks; die vom Guardian verwendeten Dokumente wurden der Zeitung nicht offiziell von WikiLeaks beziehungsweise Assange zur Verfügung gestellt, sondern von einer Mitarbeiterin heimlich weitergegeben.

Der Guardian gehört zu den privilegierten "Medienpartnern" von WikiLeaks. Das bedeutet, dass Assange der Zeitung vorab sämtliche gut 250.000 Dokumente zur Verfügung stellte. Der verantwortliche Guardian-Redakteur musste im Gegenzug jedoch ein Abkommen unterzeichnen, Artikel über die Dokumente nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Assange zu veröffentlichen.

Kurz darauf jedoch erhielt der Guardian eine zweite Kopie der Dokumente inoffiziell von einer Quelle im Umfeld von WikiLeaks. Vanity Fair behauptet, die freie Journalistin und Medien-Aktivistin Heather Brooke sei für den Leak verantwortlich. Diese behauptet allerdings auf Twitter, ihre Rolle werde "nicht ganz korrekt" dargestellt. Sie kündigt an, ihre Version der Ereignisse in einem voraussichtlich im März erhältlichen Buch über ihre Tätigkeit bei WikiLeaks detaillierter erläutern zu wollen. Brooke ist somit - nach Julian Assange und Daniel Domscheit-Berg - die dritte Aktivistin aus dem Umfeld von WikiLeaks, die ein "Enthüllungsbuch" plant.

Julian Assange

Julian Assange

Der Guardian jedenfalls ging davon aus, dass sie durch diese zweite Kopie der Cables - die an keine Bedingungen geknüpft war - von der Pflicht, sich Artikel von Assange vorab genehmigen zu lassen, entbunden seien. Dies verärgerte Assange, der daraufhin in Begleitung eines Anwalts das Büro von Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger stürmte und drohte, die Zeitung zu verklagen. Laut Vanity Fair war der WikiLeaks-Sprecher "verärgert, dass er die Kontrolle verloren hatte". Assange habe argumentiert, die Informationen gehörten ihm und er habe "ein finanzielles Interesse daran, wie und wann sie veröffentlicht werden".

Schließlich einigte man sich ohne Klage. Der Guardian habe Assange eine kurze Frist eingeräumt, um die anderen Medienpartner darüber zu informieren, dass die Veröffentlichung der Dokumente direkt bevorstehe, so Vanity Fair.

Sollte sich der Bericht von Vanity Fair als korrekt erweisen, könnte er für weitere Kritik einiger WikiLeaks-Anhänger an Assanges neuer Medienstrategie sorgen. Assange selbst nahm bisher nicht öffentlich zu den Berichten Stellung.

Text-Quellen: The Register

Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 06.01.2011 20:21 Uhr

Tags: guardian julian assange wikileaks cablegate

 
Weitere interessante News
36 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Hasron am 08.01.2011 11:26:48

    zahlreiche Namen von Menschen vorkommen, die eben keine Informanten der US of A sind. Da muss ich dir mal zustimmen. Im Rausch der Veröffentlichungen sind nicht nur diejenigen gefährdet die für die USA arbeiten sondern auch die deren Name einfach nur vorkommt oder der ...

  • a_d_s am 08.01.2011 10:51:16

    Ich bin der Ansicht, es wäre geschickter, gleich die ganzen Dokumente ohne redaktionelle Überarbeitung auszulassen. Wer so viel Dreck am Stecken hat, dass er um sein Leben fürchten muss, weil er da drin steht, hat sein russisches Roulette sowieso schon zu lange gespielt ...

  • ctvirus am 07.01.2011 12:47:09

    Gibt es hierzu auch alternative Quellen die sich nicht ausschliesslich auf das US-Magazin "Vanity Fair" (und die vorerst nichtssagende Heather Brooke) beziehen? der g ...

  • Boesmann am 07.01.2011 12:11:47

    Tatsächlich ist der Grund für die "häppchenweise" Veröffentlichung der Cables ein ganz anderer: Alle Informationen werden vor Veröffentlichung gründlich darauf geprüft, ob sie z.B. Namen von Personen enthalten, denen die Veröffentlichung möglicherweise schaden könnte. Ist schon klasse, wird alles ...

  • Dukat11 am 07.01.2011 10:05:32

    Ganz meiner meinung. Verstehe immer noch nicht wieso das in häppchen serviert werden muss. Weil die Aufmerksamkeitsspanne der Bevölkerung nicht besonders hoch ist. Decke 10 Skandale auf und du kannst dir sicher sein, dass man sich höchstens mit den 2 schlimmsten davo ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Gamersplatform: Renaissance Heroes Gameplay
Play
Remember Me - Neuer Story-Trailer
Play
The Elder Scrolls Online - Sammeln und Erkunden
News [Interviews]

Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr

Bundestag

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.

mehr lesen...

News [Kurioses]

Japaner erstellt seine Gemälde mit Microsoft Excel

Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr

Gemälde von Tatsuo Horiuchi

Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips