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USA: Abozahlen beim iPad brechen ein

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Keine Chance für Apples iPad. Genauer gesagt für journalistische Inhalte, die via Abomodellen auf dem Gerät angeboten werden. Das US-amerikanische Audit Bureau of Circulations (ABC) meldet katastrophale Zahlen für das vergangene Jahr. Der erste Hype scheint abgeflaut zu sein.

Als das iPad den Markt erreichte, überschlugen sich die Verlage geradezu mit diversen Zeitungsapps. Jeder wollte ein Stück vom Kuchen abhaben. Rasch präsentierte man die ersten Abomodelle. Tatsächlich fanden diese Anklang. In den USA ist die "Abomanie" zahlreicher Konsumenten jedoch inzwischen gebrochen. Wie das Audit Bureau of Circulation (ABC) meldet, seien die Abonnements drastisch eingebrochen. Das Audit Bureau of Circulation (ABC) kann als das Pendant zur deutschen "Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V." (IVW) gesehen werden.

Nach Angaben von ABC war die Anfangsphase für fast alle US-Zeitschriften eine regelrechte Hochzeit. Zurecht hätte man auf eine goldene Zukunft im digitalen Markt hoffen können. ABC dämpft diese Stimmung nun jedoch erheblich. Allem Anschein nach wollten die meisten Nutzer die neuen Möglichkeiten einfach nur ausprobieren. Die Abonnementzahlen sind bis Ende 2010 drastisch eingebrochen.

Konnte "Wired" zwischen Juli und September 2010 noch 31.000 Downloads verzeichnen, sank dieser Wert auf 22.000 im Oktober 2010 und 20.000 im November 2010. Wired musste somit eine Rückgang von 36 Prozent hinnehmen. Ähnlich verhält es sich bei dem Magazin "Vanity Fair". Konnte dieses im Sommer und Herbst 2010 noch 10.500 "Exemplare" via iPad verkaufen, sank dieser Wert im November 2010 auf 8.700 Stück. Das Magazin musste somit einen prozentualen Verlust von 18 Prozent hinnehmen.

Wirklich irritiert kann man jedoch nicht sein. In den meisten Fällen konnten die "digitalen" Abonnements durch keinerlei Features überzeugen. Auch preislich war das Angebot eher irritierend. Die Print-Ausgabe von Wired erhält man für einen US-Dollar pro Monat. Die iPad-Variante gab es für fünf US-Dollar pro Monat.

Bild-Quellen: flickr by Yutaka Tsutano unter CC-BY

Text-Quellen: itespresso

Klaus Müller am Montag, 03.01.2011 11:29 Uhr

tagsTags: verlag paidcontent ipad

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29 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Farzi am 06.01.2011 21:17:28

    nix da, deren server hängen an einem iphone4 mit prepaidkarte, deswegen kostet jedes mb 24cent.:d lol! ...

  • alter_Bekannter am 06.01.2011 09:11:44

    Diese Art von Kosten dürfen unter keinen Umständen vernachlässigt werden. ;) Nix da, deren Server hängen an einem iPhone4 mit Prepaidkarte, deswegen kostet jedes MB 24Cent.:D ...

  • FoobarGT am 06.01.2011 08:56:53

    Was man auch nicht vergessen sollte, ist das andere Abteilungen weniger zu tun haben. Es werden ja zum Beispiel auch die ganzen Zahlungen für einen abgewickelt und man muss sich nicht selbst um Mahnungen, nicht bezahlte Rechnungen usw. kümmern. Macht auch gut was aus. Insgesamt brauchen sich die V ...

  • Hasron am 05.01.2011 09:27:05

    Man sollte schon Kosten differenzieren können. Das hat man ja sogar im Wirtschaftslehre-Unterricht an der Realschule gelernt... ...

  • F0rris am 05.01.2011 02:05:19

    Wie viel Geld doch ein sudo apt-get install apache2 kostet... :D Diese Art von Kosten dürfen unter keinen Umständen vernachlässigt werden. ;) ...

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