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Niemand will im Netz bezahlen. Diese Aussage steht seit Jahren fix im Raum, obgleich sie nur begrenzt korrekt ist. Digitale Musikgeschäfte wie iTunes zeigen deutlich, dass Menschen durchaus gewillt sind, für digitale Inhalte zu bezahlen. Eine Studie von Pew Internet will die Zahlungsbereitschaft nun erneut bestätigt wissen. Im Rahmen einer Studie hat man 755 Internetnutzer in den USA befragt.
65 Prozent erklärten, dass sie für Inhalte im Netz bezahlen. Musik, Programme sowie Mobile Anwendungen waren dabei an oberster Stelle. Aber auch für PC-Spiele und Nachrichtenartikel sowie Erwachseneninhalte gibt es eine große Zahlungsbereitschaft.
Bei der Summe, die eine Person bereit ist auszugeben, sieht es jedoch etwas dunkler aus. Im Durchschnitt gab jede Person etwa 10 US-Dollar (ca. 7,50 Euro) pro Monat für Online-Inhalte aus. Der Großteil (43 Prozent) gab nur 1 bis 10 US-Dollar pro Monat aus. Weitere 25 Prozent kommen auf Summen zwischen 11 und 30 US-Dollar. 14 Prozent der Befragten lagen zwischen 31 und 50 US-Dollar, 11 Prozent zwischen 51 und 100 US-Dollar. Die verbleibenden 7 Prozent gaben "etwa" 100 US-Dollar pro Monat für Inhalte aus.
Der Löwenanteil der ausgegebenen Summen wandert zu Abo-Diensten (23 Prozent). Weitere 16 Prozent gehen Download-Dienste. Gestreamte Medien - also Serien und Filme - beanspruchen nur 8 Prozent des Budgets.
Für die Studie wurden insgesamt 1.000 erwachsene US-Bürger befragt, von denen 755 das Internet nutzen. Die Erhebung der Daten erfolgte durch Princeton Data Source zwischen dem 28. Oktober und 1. November 2010.
Bild-Quellen: pewinternet
Text-Quellen: cnet
Klaus Müller am Samstag, 01.01.2010 17:12 Uhr
$19.95 oron Hostet oron eigentlich auch noch was anderes ausser Pornos? :p Ich vermisse immer noch die Möglichkeit, Kleinstbeträge, wie z.B. 3ct, auf einfache Weise zu bezahlen. Oder gibt es da mitterweile was? http://flattr.co ...
Ich bin da in der Überschrift sicherlich nicht gemeint, ich habe noch nie und ich widerhole mich gerne: Noch NIE für soetwas bezahlt. Und ich werde das auch nicht. Keine Musik, keine Videos, keine Zeitungen (wobei ich dieses Angebot natürlich gerne auf meinem Tablet ...
Wenn man für wenig Geld viel bekommt, dann sind die meisten bereit zu zahlen. Aber zuerst muss man von dem Dienst überzeugt sein und die Bezahlmetoden müssen stimmen. Zum Beispiel kenne ich auch einige, die Filme legal schauen und dafür von MediaMarkt den Streamdienst benutzten. Die würden nie ...
Ich vermisse immer noch die Möglichkeit, Kleinstbeträge, wie z.B. 3ct, auf einfache Weise zu bezahlen. Oder gibt es da mitterweile was? ...
Nur kommt mir fast ein Viertel Offline-Bevölkerung in den USA etwas viel vor. ... Aber dass immer noch fast n Viertel der Volljährigen in den USA kein Internet nutzen, ist krass. Hm, überraschenderweise korreliert das aber mit anderen Daten(-sätzen). Wolfram alpha ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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