
Wikileaks
Bisher war der berüchtigte US-Auslandsnachrichtendienst CIA kaum betroffen von den Enthüllungen von Wikileaks. Nur sehr wenige eher unbrisante Dokumente der Organisation fanden den Weg in die Öffentlichkeit. Dennoch befürchtet man, dass die Arbeit der Organisation von den Geschehnissen rund um Julian Assanges Projekt beeinflusst werden könnte.
Aus diesem Grund wurde vor Kurzem eine Expertengruppe innerhalb der CIA zusammengerufen, die unter dem Namen „Wikileaks Task Force“ (kurz: WTF) prüfen soll, inwieweit die Agenten sich den Vorfällen anpassen müssen. So vermutet man, dass man zukünftig besonders darauf achten muss, wem man geheime Informationen anvertraut. Das Rekrutieren von Informanten könnte somit schwerer fallen, meint die Führungsriege des CIA laut einem Bericht der Washington Post."Der Direktor hat die Task-Force daher beauftragt, zu überprüfen, wie die letzte Veröffentlichung durch Wikileaks die Kontakte der Organisation ins Ausland und ihre Operationen beeinträchtigt", zitiert man den CIA-Sprecher George Little dort.
Die Tatsache, dass die CIA noch nie einem Leak zum Opfer gefallen ist, ist vor allem ihrer Verschwiegenheit geschuldet. So wird das SIPRNet (Secret Internet Protocol Router Network) von der Geheimbehörde kaum genutzt. In diesem Netzwerk tauschen sämtliche Behörden der USA ihre Daten und Dokumente aus. Allerdings wird es wegen der Zahl von 2.5 Millionen zugriffsberechtigten US-Beamten und Mitgliedern des Militärs seitens der CIA als weniger sicher eingestuft. Auch die bereits veröffentlichten US-Daten, stammen vermutlich größtenteils aus dem SPIRNet.
Aktuell arbeiten andere Behörden bereits an einer Lösung dieses Problems. In der Zeitschrift The Atlantic wird die Leiterin des US-Militärnachrichtendienstes National Security Agency (NSA), Deborah Plunkett zitiert: „Wir nehmen an, dass es auch bei uns Vorfälle dieser Art geben kann.“ Deshalb sei man bereits daran, die Daten im Netzwerk besser zu schützen. Bald plant man die Zugriffberechtigung der vielen Beamte stark einzuschränken und den Datenfluss besser zu überwachen.
Text-Quellen: washingtonpost
Julian Wolf am Mittwoch, 22.12.2010 19:10 Uhr
Das ist halt das erste, was denen in den Sinn kam, als die Cables geleakt wurden ^^ Genau das dachte ich auch grad. Wtf, 250000 Dokumente? Who? Wikileaks? Wtf is Wikileaks? Na, jetzt wissen sie´s... wtf ...
die abkürzung der neuen einheit lautet wtf. ...wtf? ...wtf! ... :t ...
Göttlich, noch nie so laut beim lesen von News gelacht ^^ :beer: Mhhh die News am 1. April, danach würde DIE WELT keiner mehr verstehen ^^ ...
WTF ... :rolleyes: WTF?! ...
Irgendwie halte ich das auch für ne Ente...als nächstes kommt "real online federal leaks" Falls das jedoch der Wahrheit entspricht, so kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, indem ich sage, dass es wirklich keine bessere Abkürzung dafür gibt :D btw: Heise [url=http://www.heise.de/ne ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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