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Müssen Anbieter wie YouPorn, Pornhub & Co. demnächst auf viele britische Surfer verzichten? Im Januar 2011 soll zur Klärung dieser Frage eine Konferenz veranstaltet werden, die sich aus Regierungsvertretern und Mitarbeitern der großen britischen Internet-Anbieter zusammensetzen wird. Es gilt Ideen auszutauschen, wie man künftig allen Minderjährigen den Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten im Web unterbinden kann.
Die konservative Parlamentsabgeordnete Clair Perry bezeichnete das jetzige Internet als „wilden Westen“. Sie sagte auch, ihr gehe es nicht darum, Pornografie als solches zu bekämpfen. Sie möchte lediglich sicherstellen, dass niemand unter 18 über derartige Inhalte „stolpern könnte“. Nach Informationen der Sunday Times soll massiver Druck auf den Verband der Internet Provider ausgeübt werden. In der Vergangenheit hatte dieser argumentiert, derartige Blockaden wären teuer und technisch schwierig zu realisieren.
Der springende Punkt wird aber auch sein, exakt an welchem Punkt Pornografie beginnen soll. Sind Pornos auch wissenschaftliche Abhandlungen oder gar die in diversen Threads veröffentlichten Bilder bei 4chan oder anderen nicht moderierten Imageboards beziehungsweise Foren? Darf man auch Websites sperren, die sich neben dem Sex mit vielen anderen Themen beschäftigen? Ist dies gar eine Möglichkeit, um den konservativen Kräften des Landes eine Zensur durch die Hintertür zu ermöglichen? Würde man die Anschlussinhaber nicht brandmarken, indem man sie dazu zwingt, vor der Betrachtung der fraglichen Videos oder Bilder bei ihrem Internet-Anbieter um Erlaubnis zu bitten?
Fraglich auch: Sollte nicht jeder mündige Bürger über die zu betrachtenden Inhalte selbst entscheiden? Oder brauchen wir dafür eine staatliche Aufsicht, die mahnend über unser Konsumverhalten wacht? Und wer soll bitteschön die anfallenden Kosten begleichen? Etwa die konservativen Abgeordneten, die sich derzeit so massiv für die Sperren einsetzen? Oder werden, wie sonst üblich, die anfallenden Kosten über erhöhte Monatsgebühren aller Anschlussinhaber abgerechnet?
Bild-Quellen: www.vunet.org
Text-Quellen: The Next Web The Sunday Times
Lars Sobiraj (g+) am Sonntag, 19.12.2010 22:35 Uhr
Jemand, der keine Ahnung von der Materie hat, sollte aber theoretisch auch keine Gesetze darüber erlassen, bevor er nicht jemanden fragt, der Ahnung hat. Also so rein theoretisch. Meine Rede seit 1865... Das ist schon der richtige Weg im S ...
Das ist schon der richtige Weg im Sinne eines verantwortsbewussten Jugendschutzes. Erwachsene können, wie ja dargestellt, auch weiterhin frei über pornographische Inhalte im Netz verfügen. Die Eltern sollen dafür sorgen, dass ihre Kinder keine Pornos gucken. Die Verantwortung ...
Ungarn ist zum Glück ja nicht so rückständig wie die Briten. Reuters... Laut Nachricht im Radio (von ges ...
DU tust das, ja. Du hast ja auch Ahnung von der Materie. Ich glaube, ich muss das jetzt nicht weiter ausführen, mein Punkt dürfte klar sein ;) Jemand, der keine Ahnung von der Materie hat, sollte aber theoretisch auch keine Gesetze darüber erlassen, bevor er n ...
Ich traue ja auch allen Ego-Shooter-Spielern zu, den Unterschied zwischen Fiktion und Realität zu erkennen, also billige ich das auch jugendlichen Porno-Schauern zu. DU tust das, ja. Du hast ja auch Ahnung von der Materie. Ich glaube, ich muss das jetzt nicht weit ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.