British Phonographic Industry
Geoff Taylor, Geschäftsführer der British Phonographic Industry (BPI), ist besorgt. Laut einer Studie, die im Auftrag des Verbands durchgeführt wurde, ist urheberrechtsverletzendes Filesharing weiterhin in einem Aufwärts-Trend. Illegale Downloads würden zu einem "Parasiten" werden, so Taylor.
Die Studie spart nicht an präsentierbaren Ergebnissen. So sollen etwa 75 Prozent der Musikdownloads in Großbritannien auf illegale Quellen zurückzuführen sein. Die Musiker, Songwriter oder Labels hätten daran nichts verdient.
Man sei enttäuscht über dieses Ergebnis, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass es 67 legale Musikdownload-Stores in Großbritannien gibt. Die Zahl der illegalen MP3-Bezahlseiten sowie der Filehoster sei "alarmierend gestiegen". Bisher gäbe es kein wirksames Mittel um Filesharer abzuschrecken. Man benötige dringend Gesetze, die endlich wirksam sind.
"Es ist wie ein Parasit, der eine Gefahr für eine ganze Generation junger, talentierter Menschen darstellt, die Karriere in der Musik machen wollen. Und es hält Investitionen in den aufkeimenden digitalen Unterhaltungssektor zurück", so Taylor über die Folgen dieser Entwicklung.
Der Analytiker Mark Mulligan teilt diese Ansicht: "Die Musikindustrie kämpft seit über einem Jahrzehnt einen harten Kampf gegen Piraterie, aber es ist ihr nicht gelungen die Flut aufzuhalten. Der Grund dafür ist einfach, weil die Technologie sich schneller weiterentwickelt als die Gegenmaßnahmen."
Im Moment gibt es eine Generation, so Mulligan, die glaubt, sie könne alles umsonst aus dem Netz laden. Diese Generation habe nie erfahren, wie es ist "sein Taschengeld für den Kauf eines Musikstücks zu sparen". Allein deshalb werde Filesharing nie mehr verschwinden.
Dennoch steigen die Verkaufszahlen legaler Downloadangebote. So lagen die Einnahmen legaler Downloadstores in Großbritannien bei 101,5 Millionen Britische Pfund (ca. 120 Mio. Euro) im Jahr 2008. Im Jahr 2009 waren sie um rund 50 Prozent auf 152 Millionen Britische Pfund (ca. 179 Mio. Euro) angestiegen.
Text-Quellen: bbc
Klaus Müller am Donnerstag, 16.12.2010 16:06 Uhr
Meine Güte Kinder ... warum müsst ihr euch immer moralisch im Recht fühlen? Entweder man kauft, oder man lädt; aber dann doch bitte keine umständlichen Begründungen, warum dass was man macht moralisch vertretbar ist, und eigentlich ist ja die Musikindustrie die böse; i ...
Diese Generation habe nie erfahren, wie es ist "sein Taschengeld für den Kauf eines Musikstücks zu sparen Ich kenne das noch gut. War ganz schöner Mist. Damals habe ich pro Schallplatte (diese großen Dinger, die man nach der Hälfte umdrehen musste) so um die 15 DM (D-Mark, Deutschlan ...
Meine Güte Kinder ... warum müsst ihr euch immer moralisch im Recht fühlen? Entweder man kauft, oder man lädt; aber dann doch bitte keine umständlichen Begründungen, warum dass was man macht moralisch vertretbar ist, und eigentlich ist ja die Musikindustrie die böse; ich bin ja eigentlich gezwungen ...
Ist doch normal. Diese Scheinheiligkeit ist zum kotzen. Ich kenne genug Leute die in Ämtern arbeiten, und auch MP3s etc. ziehen. Bin mir sicher, dass auf den Laptops einiger unserer Politiker auch nicht nur Bundestags-PDFs sind. ...
Ich habe in der 7ten Klasse mal das Thema Musikfilesharing durchgenommen. Dabei habe ich auch eine Umfrage gemacht und dort haben sage und schreibe 100% der Leute Musik gedownloadet. Obwohl die meisten keine Ahnung von PC usw hatten! Stellt euch das mal vor, 100%. Wollen wir wirklich 100% unserer Ju ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.