
Körperscanner im Einsatz
Bereits vor einem Monat fand man heraus, dass die Körperscanner am Hamburger Flughafen wenig zuverlässig sind. Die Testgeräte geben in rund 75 Prozent der Fälle einen Fehlalarm aus, wie damals der NDR herausfand. Ein Software-Update soll nun die störenden Probleme beseitigen. Denn da man selbst beim Tragen von allzu faltiger Kleidung vom Scanner als potenziell bewaffnet angesehen wird, ist an eine verpflichtende Nutzung der Geräte noch nicht zu denken.
Doch auch die versprochene Besserung durch das kommende Update scheint in Sicherheitskreisen stark bezweifelt zu werden. Ein hochrangiger Sicherheitsbeamter erklärte im Interview mit dem Focus, dass es sehr fraglich sei, ob die neue Software die Fehlerquote wirklich reduzieren könne. Bis jetzt sei die Technik "ist ein totaler Ausfall", klagte er.
Der Hersteller der Geräte, L-3 Communications, plant, noch im Dezember die Aktualisierung freizugeben. Von den versprochenen Vorteilen der umstrittenen Geräte ist bislang noch nicht viel zu sehen. Der "Gewinn für die Sicherheit im zivilen Luftverkehr", den der Bundesinnenminister Thomas de Mazière zu Anfang versprach, blieb bislang sicherlich aus. Die Passagiere, die sich in Hamburg freiwillig für den Körperscanner-Check entschieden, müssen von Personal in aller Regel noch einmal auf die alte Art und Weise nachkontrolliert werden. Somit sucht man auch nach einer Zeitersparnis erfolglos.
Noch bis März soll der Testlauf in Hamburg-Fuhlsbüttel andauern. Dann planen die Behörden zu entscheiden, ob die Geräte verpflichtend an allen deutschen Flughäfen verwendet werden müssen.
Bild-Quellen: tagblatt
Text-Quellen: focus
Julian Wolf am Sonntag, 12.12.2010 18:15 Uhr
btt: Eigentlich lustig, wenn es nur nicht so bösartig teuer und traurig wäre.... wer zur Hölle hat eigentlich diese Verfassungsfeinde von der CDU gewählt? Die sind für unsere Demokratie ja gefährlicher als die NPD, die haben zwar bösere Ziele, kommen aber grad mal in i- ...
Naja, wer weiß - evtl. funktioniert ne Wünschelrute ja sogar besser als der Nacktscanner. Flüssigsprengstoffe sind damit evtl. aufspürbar ;) Thailand behauptet es hätte nur mit dieser Wünschelrute eine 20%ige Trefferquote. Solche Aussagen machen mir wirklich Angs ...
hi, PS: Heute hat sich in Schweden ein Verrückter in die Luft gesprengt. Außer ihm ist keiner gestorben, geschweige denn zu Schaden gekommen (zwei Personen wurden leicht verletzt). Wenn sich solch ein Trottel in die Luft sprengt, ist das kein Terroranschlag, sonder ...
Naja, wer weiß - evtl. funktioniert ne Wünschelrute ja sogar besser als der Nacktscanner. Flüssigsprengstoffe sind damit evtl. aufspürbar ;) ...
Ebenso wie es mehr als dreist ist Geräte direkt am Flughafen zu testen wenn die scheinbar nicht mal einen einzigen Testlauf im Labor gehabt haben. Ich stelle als Firma doch keine Schrottkisten auf und ruiniere mir den Ruf...naja...Geld ist toll, erst recht wenn man es für ni ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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