Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Kristinn Hrafnsson zur Situation bei WikiLeaks
vorherige News
nächste News

Kristinn Hrafnsson zur Situation bei WikiLeaks

WikiLeaks (Logo)

WikiLeaks (Logo)

Der isländische Journalist Kristinn Hrafnsson ist im letzten Jahr zu einem der prominentesten Sprecher des Whistleblowing-Projekts WikiLeaks geworden. Gerade seit den Vorwürfen gegen Julian Assange und dessen letztendlicher Festnahme übernahm Hrafnsson eine prominente Rolle. In einem Interview nahm er nun Stellung zur Situation des Projekts.

Behauptungen, dass WikiLeaks, seit Assange in Untersuchungshaft sitzt, im Chaos versinke oder seine Aufgabe nicht mehr erfüllen könne, erteilte Hrafnsson eine klare Absage. "Dass Julian gerade nicht da ist, hat keinen Effekt auf die tägliche Arbeit. Wir waren auf eine solche Situation vorbereitet und hatten einen Notfallplan. Die Verantwortlichkeiten in der Organisation sind gleich geblieben. Wir veröffentlichen in Kooperation mit unseren Medienpartnern noch immer Depeschen," sagte er gegenüber der Zeitung "taz". Tatsächlich veröffentlichte WikiLeaks wie zuvor täglich eine Reihe weiterer Depeschen - momentan steht der Zähler bei 1269 veröffentlichten Nachrichten.

WikiLeaks habe allerdings einige Probleme durch den enormen Druck, der derzeit auf die Plattform ausgeübt wird, berichtete Hrafnsson. Es seien "ernsthafte Attacken gegen Wikileaks gestartet worden", sagte der WikiLeaks-Sprecher mit Bezug auf die Kündigung diverser Dienstleistungen durch Unternehmen wie EveryDNS, PayPal, Visa und MasterCard. Hrafnsson vermutet dahinter politischen Druck der US-Regierung. Dieser allerdings sei von der Öffentlichkeit durchaus kritisch aufgenommen worden. "Mit ihren Attacken auf die Redefreiheit hat diese Regierung große Wut hervorgerufen. Das schmeckt nach etwas, das man sonst nur von repressiven Regimen kennt. Jetzt erleben wir ein solches Verhalten von einem Land, das für sich beansprucht, die Rede- und Ausdrucksfreiheit zu verteidigen. Das hat schon eine gewisse Ironie," so die Einschätzung des Aktivisten.

WikiLeaks will sich angesichts der momentanen Herausforderungen auf die Dokumente konzentrieren, die man bereits erhalten hat, und nimmt daher momentan keine neuen Dokumente an. Dies sei eine "eine zeitlich begrenzte Maßnahme, aus Respekt vor dem Material, das wir bereits haben," erklärte Hrafnsson und deutete an, dass man noch zahlreiche Dokumente in der Warteschlange hat.

Kritiker warfen WikiLeaks vor, die neueste Veröffentlichung gefährde die Diplomatie. Diese Befürchtungen, so Hrafnsson, halte er für unbegründet. "Es ist eine ernste Sache, einen genauen Blick auf die Welt zu werfen. Die US-Regierung sagt, die Wahrheit sei eine destabilisierende Kraft. Wir haben diese Aussagen früher schon von anderen gehört und jetzt hören wir sie in einer sehr überzogenen Form von dieser Seite," erklärte Hrafnsson.

Hrafnsson, der vor seiner Tätigkeit für WikiLeaks jahrelang für das isländische Fernsehen arbeitete, ist der Ansicht, dass es WikiLeaks als Ergänzung zu klassischen Medien geben muss. "Zum einen sehe ich eine Tendenz zu wachsender Geheimhaltung und gleichzeitig sehe ich, dass die traditionellen Medien, zu denen ich 20 Jahre lang gehörte, immer weiter beschnitten werden - finanziell und personell. Investigativer Journalismus ist fast zu einer bedrohten Art geworden. Zu große Nähe von Unternehmen und Regierungen fördert Korruption, es ist ungesund für Demokratie und Gesellschaft. Größere Transparenz trägt zu mehr Verantwortung bei Regierungen und Unternehmen bei," erklärte er, "Ich glaube, Wikileaks trägt zum investigativem Journalismus bei, in Zusammenarbeit mit hunderten von Journalisten. Ich glaube, dies ist eine positive Kooperation von Wikileaks und anderen Medien, die zu mehr Offenheit führen wird und den investigativen Journalismus in der Welt stärkt." 

Annika Kremer (g+) am Samstag, 11.12.2010 01:35 Uhr

Tags: wikileaks cablegate kristinn hrafnsson

Rating Rating Rating Rating Rating
 
Weitere interessante News
18 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • H1N1 am 12.12.2010 22:00:03

    Der Gegenpart zu WikiLeaks wäre ein weiteres WL oder mehrere. Denn sollte WikiLeaks etwas vorenthalten, fälschen oder sonstwie manipulieren, gäbe es für den Wissenden die Möglichkeit das dort klarzustellen ! Meine Sicht zu dem was veröffentlicht werden darf/soll ist relativ schlicht. Keine Gehe ...

  • Faboy am 11.12.2010 23:57:12

    Entschuldigung! Doppelpost, weil ich mit Ei-Pott geschrieben habe... Wenn möglich, bitte löschen! ...

  • Faboy am 11.12.2010 23:55:43

    es wird schon einen grund haben warum viele wl mitarbeiter gegangen sind. intransparenz und assanges führungsstil. ... oder einfach der Druck der Regierung. Die wolpen vielleicht nicht ihr Leben aufs Spiel setzen, wie Assange... Zur Erinnerung: Große Firmen wie Amaz ...

  • mboettcher am 11.12.2010 18:25:27

    Seit Jahren versagen die klassischen Medien bei der Aufgabe den Regierenden und den Mächtigen auf die Finger zu sehen. Gefälligkeitsjournalismus in der Art von Christiansen/Anne Will ersetzt mehr und mehr den investigativen Journalismus. An anderer Stelle wird schlicht PR für Regierungen und/oder Lo ...

  • Annika_Kremer am 11.12.2010 16:19:20

    Ich kann Leuten nicht in die Köpfe schauen, aber ich würde definitiv nicht sagen, dass Domscheit-Berg diese Art Person ist, die aus lauter Ehrgeiz sowas täte. Er ist eher Idealist. Das kann durchaus auch zu Konflikten führen - hat es dann ja auch, als die Vorstellungen, wie WL funktionieren sollte, ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Gamersplatform: Renaissance Heroes Gameplay
Play
Remember Me - Neuer Story-Trailer
Play
The Elder Scrolls Online - Sammeln und Erkunden
News [Interviews]

Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr

Bundestag

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.

mehr lesen...

News [Kurioses]

Japaner erstellt seine Gemälde mit Microsoft Excel

Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr

Gemälde von Tatsuo Horiuchi

Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips