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Bürger machen sich für Wikileaks stark: Zahlreiche Demonstrationen

WikiLeaks (Logo)

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Immer mehr Bürger setzen sich öffentlich für Wikileaks und den Chef der Plattform, Julian Assange, ein. Allein in den nächsten fünf Tagen erwartet man weltweit ungefähr siebzehn öffenlichte Demonstrationen von Wikileaks-Sympathisanten. Auch in Hamburg soll am Samstag eine Versammlung von Whistleblowing-Befürwortern stattfinden.

Die Fälle Assange und Wikileaks ziehen immer größere Kreise. Besonders die grenzwertigen Aktivitäten einiger Wikileaks-Anhänger sorgten in den letzen Tagen für Schlagzeilen. So wurden von der Gruppe Anonymous Internetseiten von Unternehmen attackiert, die sich angeblich Wikileaks-feindlich verhalten hätten. Erst gestern war die Internetseite Visa.com einer DDoS-Attacke ausgesetzt und wurde so unbenutzbar gemacht. VISA leitete seit kurzem Spenden nicht mehr an Wikileaks weiter, da die Organisation gegen die Nutzungsrichtlinien des Unternehmens verstoßen habe.

Einen gänzlich anderen Weg, Wikileaks und dem Leiter der Plattform, Julian Assange, ihre Zuneigung zu bekunden, will die Wikileaks-Aktivistin Birgit Smith gehen. Die Hamburgerin plant bereits diesen Samstag eine Demonstration in ihrer Hansestadt durchzuführen. Gemeinsam möchte man öffentlich „das Recht auf Information“ einfordern und gemeinsam etwas für „Julian Assange und Wikileaks tun“, heißt es auf der Facebook-Seite der Veranstaltung. Aber nicht nur in Deutschland werden derartige Proteste der Öffentlichkeit wach. Die Internetseite wlcentral.org listet seit Mitte August jede Demonstration, die von Wikileaks-Sympathisanten durchgeführt wird. Gerade nach den Vorfällen der letzen Zeit häufen sich dort die Einträge. Allein für die nächsten fünf Tage sind siebzehn Veranstaltungen rund um den Globus angedacht. Ob die Demos in Australien, Amerika, England, Kanada, Österreich, Portugal und nun auch Deutschland allerdings von Erfolg gekrönt sein werden, bleibt abzuwarten. Auf den Facebook-Seiten der Treffen haben bis auf wenige Ausnahmen nur je rund 100 Personen zugesagt.  

Einen wesentlich höheren Zuspruch findet da eine weitere Pro-Wikileaks-Aktion. Seit einigen Tagen sammelt die Internetseite avaaz.org virtuelle Unterschriften für die Petition „WikiLeaks: Stop the Crackdown!“. Sobald man eine halbe Millionen Nutzer gefunden hat, die dem Petitionstext zustimmen, will man einen Brief an US-Regierung verfassen. Im Schreiben plant man, die Politik dazu aufzufordern, die Zerstörung von Wikileaks und ihrer Partner zu stoppen. Knapp 300.000 Unterschriften hat man nach eigenen Angaben bereits sammeln können.
 
 

Julian Wolf am Donnerstag, 09.12.2010 21:02 Uhr

tagsTags: demo julian assange wikileaks

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50 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • eliveo am 18.12.2010 11:40:35

    Also die Demonstrationen dürften sich wohl eher um die angebliche Unschuld von Julian Assange drehen als vielmehr um Wikileaks und das weiterhin geduldete Aufdecken von Regierungsgeheimnissen stehen, nehme ich an. ...

  • Net_Ghost03 am 16.12.2010 16:48:56

    Hm, schade dass es in Düsseldorf keine Demo gibt. Da steht ja auch die Britische Botschaft. Hamburg ist mir definitiv zu weit weg. ...

  • Farzi am 12.12.2010 20:54:10

    @Farzi ... klar ist es das, aber ich lasse mir nicht von einem Politstudenten erklären, was ich früher aus welchen Gründen wie gemacht habe ... Aber du weißt doch, dass man fast immer und überall verschiedene Schlüsse ziehen kann. Ich glaube, die Demonstration ...

  • Sempralon am 12.12.2010 09:32:21

    @Farzi ... klar ist es das, aber ich lasse mir nicht von einem Politstudenten erklären, was ich früher aus welchen Gründen wie gemacht habe ... ...

  • Farzi am 12.12.2010 02:43:59

    ... Einbildung ist auch Bildung! ... und du bist eine sehr gebildete Person! :D Diese billigste Rhetorik unterster Schublade widert mich an. Aber lass dich nicht stören. Ich musste das nur mal loswerden und geh ja auch schon weiter. ...

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