False Start schafft es, beim Aushandeln der Verbindung mit einer "Runde" weniger auszukommen. Laut einem Blog-Eintrag von Google-Programmierer Mike Belshe ist man momentan der einzige Browser-Anbieter, der diese Technologie umsetzt.
In Tests brachte das Zusatzfeature eine knappe Zehntelsekunde. Das ist absolut gesehen eher wenig. Trotzdem versuchen die Browser-Entwickler, überall soviel Geschwindigkeit wie möglich herauszuholen, und vor diesem Hintergrund ist auch eine Technologie wie False Start interessant. Insbesondere gilt dies natürlich, wenn man bedenkt, wie viele mit SSL/TLS abgesicherte Websites es mittlerweile gibt und das für jede Website der sogenannte "Handshake" einzeln durchgeführt werden muss. Mitunter enthält eine Seite sogar mehrere abgesicherte Elemente, so dass der Handshake mehrfach durchgeführt werden muss.
Sicherheitsprobleme durch die Veränderung der SSL-Implementierung fürchtet man bei Google nicht. Vielmehr hofft man, dass es mehr und besser verschlüsselte Seiten gibt, wenn die Browser damit besser und schneller zurechtkommen. Somit würde das Internet auf Dauer sogar sicherer.
Momentan gibt es bei False Start allerdings noch Kompatibilitätsprobleme. Seiten, die das Feature nicht unterstützen, werden von Google auf eine - momentan noch recht umfangreiche - Blacklist gesetzt.
Text-Quellen: CNET News
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 08.12.2010 12:42 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.