Erneut muss Wikileaks nach dem Veröffentlichen der circa 250.000 geheimen US-Dokumente einen Rückschlag einstecken. Das Micropayment-Unternehmen PayPal sperrte am gestrigen Abend das Spendenkonto der Enthüllungsplattform. Wikileaks fordere Dritte dazu auf, illegalen Aktivitäten nachzugehen, heißt es im Blog des Unternehmens. Somit würde ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Online-Bezahl-Dienstes vorliegen, welcher eine Account-Sperre auf vorerst unbestimmte Zeit zur Folge habe.
Die Spenden der Organisation werden vorrangig von der Wau-Holland-Stiftung in Berlin verwaltet. Sie empfängt die Gelder, die Dritte Wikileaks zur Verfügung stellen und bezahlt damit Dinge wie Serverkosten oder die Gehälter von festangestellten Mitarbeitern. Via PayPal wird man der Stiftung nun jedoch vorerst keine Geldgeschenke machen können. Ruft man den Spendenlink auf, der auf der Wikileaksseite beworben wird, sieht man lediglich die Meldung: „Der Begünstigte ist zurzeit nicht in der Lage, Geld zu empfangen.“
Zwar ist Wikileaks mit der Sperre des PayPal-Accounts nicht vollkommen unfähig, Spenden entgegenzunehmen, dennoch bricht mit dem Verlust des Kontos eine wichtige Bezugsquelle weg. Sympathisanten können der Organisation weiterhin auf konventionellem Weg Geld zukommen lassen. So ist beispielsweise das Wau Holland-Konto bei der Commerzbank weiterhin aktiv.
Text-Quellen: thepaypalblog
Julian Wolf (g+) am Samstag, 04.12.2010 13:33 Uhr
Spende doch an Wikipedia, ist auch eine sehr gute Sache und die suchen momentan auch noch Spender. transparenz und mitbestimmung geht aber auch da anders, vor allem bei der deutschen version ;) zum geld spenden sind mir die großen organisationen alle zu unsympatisch ( ...
Hat jemand eine Idee, wie man nach Nordkorea einwandern kann? google einmal: "Auswanderung+Nordkorea" :pO:) ...
...wollte ich endlich mal seit langem wieder Geld für eine gute Sache ausgeben... Spende doch an Wikipedia, ist auch eine sehr gute Sache und die suchen momentan auch noch Spender. Finde den Wikileaks-Hype auch momentan viel zu extrem. Es stört mich auch, dass w ...
Geld ist kein Thema. Er könnte nen Spendenaufruf machen und wenn nur die Hälfte der Menschen nen Euro spendet die WL wirklich aufmerksam lesen, und sich wirklich als Unterstützer sehen, dann kann er entspannt in Richtung Gerichtskosten blicken. Das er nicht auf freien Fuß kommt ist klar - dafür is ...
nun hat auch Visa die konten gesperrt.. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.