
Banner der Aktion "Wir haben keine Angst"
Terroristen, das sagt schon der vom latenischen Wort "terror" für "Schrecken" kommende Begriff, wollen mit ihren Aktionen vor allem eines: Angst und Schrecken verbreiten. Um zu wissen, dass dies oft genug funktioniert, braucht man sich nur momentane Medienberichte zur terroristischen Bedrohung in Deutschland anzuschauen. Auch viele Politiker tragen mit ihren ständigen Forderungen nach einer noch restriktiveren Sicherheitspolitik nicht unbedingt zum gelassenen Umgang mit dem Thema bei. Dies ist einer Gruppe von Internetnutzern um Alpha-Blogger Mario Sixtus ein Dorn im Auge. Sie sind der Ansicht, dass die Angst vor dem Terror von Verfechtern bestimmter Sicherheitsmaßnahmen ausgenutzt wird, um beispielsweise Überwachungsprojekte zu realisieren.
Die Antwort der Gruppe: die Netz-Kampagne "Wir haben keine Angst". Dort sollen Menschen zeigen können, dass sie sich nicht vor dem Terror fürchten - oder zumindest nicht genug, um dafür auf einen weiteren Teil ihrer Bürgerrechte zu verzichten.
"Gefährlicher als es ein Terroranschlag für unseren Staat jemals sein könnte, sind überaktive Politiker. Sie wollen im Windschatten einer vermeintlichen oder realen Terrorbedrohung unsere Freiheitsrechte beschneiden, Überwachungsstrukturen schaffen und ganze Bevölkerungsgruppen unter Pauschalverdacht stellen. Geben wir der Angst nach, haben die Terroristen gesiegt. Das gönnen wir ihnen nicht! Daher rufen wir allen politischen Entscheidungsträgern zu: Wir haben keine Angst!", heißt es auf der Website der Aktion. Wer sich dieser Meinung anschließt, soll kreativ werden. "Schicke Sie uns ein Foto, ein Video oder einen Text, der der Welt zeigt, dass Sie von der grassierenden Terror-Hysterie nicht betroffen sind. Sagen Sie Terroristen, Medien und Politikern, dass Sie keine Angst haben! Seien Sie phantasievoll, aber auch eindeutig," fordern die Aktivisten ihre interessierten Mitbürger auf.
Die Stellungnahme kann laut Beschreibung auch anonym erfolgen, allerdings wird darauf hingewiesen, dass in der politischen Landschaft "mit Klarnamen gezeichnete Stellungnahmen [...] naturgemäß mehr Gewicht" haben. Die fertigen Statements sollen per Mail an die Verantwortlichen der Aktion verschickt werden.
Einige Statements sind auf der Website bereits zu bewundern. Wie groß letztendlich die Resonanz ausfallen wird, wird sich zeigen - es dürfte jedoch durchaus einige Menschen geben, denen die Macher der Aktion aus der Seele sprechen.
Annika Kremer am Montag, 22.11.2010 12:40 Uhr
Da hier ja eh nichts mehr los ist, darf ich wohl ein paar Haare spalten. Ich gehe auf "Hilfe -> Boardregeln". Dort steht nichts darüber. Wenn dann für jede Sektion noch diverse andere Regeln herrschen und Stickys gemacht werd ...
Das Sind die offiziellen Regeln. Steht sogar oben drüber. ...
Klar. Guckst du hier. Unter Punkt 5... Ich habe aber in den offiziellen Regeln geguckt und dort steht nichts darüber... ...
so: selbst wenn amerika mal aufhören würde, sich als weltpolizei aufzuspielen, wird der terror auf grund der tiefverankerten idiotie der islamisten nicht aufhören. Eher umgekehrt. Wenn wir "Westler" nicht die Welt als unser Privateigentum betrachten würden, wäre das Terrorsyst ...
das problem ist doch, dass es längst nicht mehr um "etwas" geht, sondern .. äh ne auf deutsch funzt das nicht... dass es nicht um "something" geht, sondern um "anything". diese zurückgebliebenen affen kriegen sonst nichts auf die reihe, da muss halt mal ein westliches feindbild her, dessen bekä ...
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 13:17 Uhr
Zoe.Leela ist Sängerin und eine engagierte Kritikerin der GEMA, die sich aus ihrer Position als Kreative heraus in der Urheberrechtsdebatte zu Wort meldet. In ihren "vier Thesen" behandelt sie unter anderem die mangelnde Transparenz, den undemokratischen Aufbau und die ungerechte Verteilung der Einnahmen der GEMA. Künstler, kleine Labels und Käufer seien die Verlierer, kritisiert sie.
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 17:25 Uhr
Der Anbieter "TIME for kids" bezeichnet sich selbst als "langjähriger Vorreiter im Kinder- und Jugendschutz in Deutschland". Die Software des Unternehmens blockiert derzeit an diversen Schulen von Nordrhein-Westfalen den Zugang zum Wahlprogramm der Piraten. Die Webseite wurde von der automatischen Filtersoftware als möglicher Marktplatz illegaler Drogen ausgemacht und gesperrt.
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