Anonymous
Für die Betreiber von Pro-Copyright-Webseiten war die letzte Zeit eine sehr turbulente. Eine große Anzahl solcher Seiten wurden Opfer von "Distributed Denial of Service"-Angriffen. Urheber der DDoS-Attacken war das Netzwerk Anonymous, deren Mitglieder damit ihr Missfallen über die Urheberrechtspolitik vieler Länder und Organisationen ausdrücken wollten. Diese Serie von Angriffen hatte eine entsprechende Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Aktuell scheint es eine Art Strategiewechsel zu geben. Das Kommitee der Operation hat nun eine Liste mit Forderungen an Regierungen in aller Welt zusammengestellt. Ziel dieser Aktion ist es wohl, an der politischen Diskussion teilzunehmen. "Was wir jetzt versuchen zu tun, ist Wertvorstellungen klarzustellen, und zu versuchen, sie sowohl gehört als auch akzeptiert werden zu lassen," so ein Sprecher der Operation Payback zum P2P-Blog TorrentFreak. "Niemand würde uns zuhören, wenn wir sagen, dass Piraterie legal sein sollte, aber wenn wir fordern, die Lebensdauer von Copyrights auf eine 'faire' Länge zu reduzieren, würde das viel vernünftiger klingen."
Die neue Taktik hängt womöglich auch damit zusammen, dass die Piratenparteien der Vereinigten Staaten und Großbritanniens gestern einen Aufruf starteten, die Angriffe abzubrechen. "Wir, die Unterzeichner, rufen euch auf, die Distributed Denial-of-Service (DDos) Attacken sofort zu beenden und stattdessen eine legale Methode ausfindig zu machen, um eure Frustration und Sorge über die Copyright-Industrie und ihre Perversionen der Copyrightgesetzgebung zum persönlichen Gewinn auszudrücken", so die Piraten an die Führung der Operation Payback. Man hätte zwar Verständnis dafür, dass der derzeitige Verlauf der Debatte Frustrationen auslöst, aber solche Aktionen wären kontraproduktiv. "Durch die Weiterführung der Operation:Payback-Attacken werdet ihr jene behindern, die für eine Reform des Urheberrechts und eine Beschneidung von Missbräuchen des Copyrights werben, aber dies innerhalb der Grenzen des Gesetzes tun", so der Aufruf weiter. "Anstatt fähig zu sein, für eine Gesetzesreform des Urheberrechts aufgrund ihrer Vorzüge zu argumentieren, werden sie beschuldigt werden, Kriminelle zu verteidigen und Gesetzeslosigkeit anzupreisen. Es wird für die Gesetzgeber und die Medien einfacher werden, die klaren Vorteile von fairen Urheberrechten und freier Rede zu ignorieren, zugunsten von Gezeter nach einer härteren Gesetzgebung um 'diese Piraten und Hacker zu stoppen'."
Bleibt nun noch die Frage, wie die Macher von Operation Payback auf diesen Aufruf reagieren. Es scheint, als würde man diesem Aufruf folgen. Zumindest meinte ein Sprecher von Anonymous gegenüber TorrentFreak, dass man plane, dieser Bitte zu entsprechen und die Angriffe einzustellen.
Bild-Quellen: Anynonymoose under: CC-BY-SA
Text-Quellen: torrentfreak.com
Christian Maxheimer am Samstag, 20.11.2010 18:41 Uhr
aktueller IRC: irc.AnonNet.org #OperationPayback ...
Können bitte die Urheberrechtsnörgler aufhören über die Aktionen rumzuheulen, nur weil sie ihr "Recht" kostenlos kostenpflichtige Pornos zu saugen und sich darauf einen zu wedeln weiter gefährded sehen? Meine Fresse, ich sauge seit 12 Jahren auf was auch immer ich Bock habe und habe noch nie über d ...
Wie wenn damit auch nur ansatzweise irgendetwas (was eigentlich?) ausgeglichen würde. Oh, eine Downtime der MasterCard-Server bedeutet Verdienstausfälle - hohe Verdienstausfälle. Ich würde schon sagen, dass da etwas ausgeglichen wird: Nämlich ein Machtverhältnis. ...
Wie wenn damit auch nur ansatzweise irgendetwas (was eigentlich?) ausgeglichen würde. ...
Es gibt aktuell nur eine Option für uns den Missstand auszugleichen: LOIC installieren und mitmachen!!! ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.