Finnland
Finnland wird zukünftig auf eine abgespeckte Version des Three-Strikes-Gesetzes bauen. Vergangene Woche hat die finnische Regierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf akzeptiert. Durch Veränderungen am Urheberrecht sowie Telekommunikationsrecht wird der Versand von Warnmails an Urheberrechtsverletzer ermöglicht. Konkretes Ziel der Warnmails sind Anschlussinhaber, die "rechtswidrig kreative Inhalte verbreiten".
Das Gesetz soll Rechteinhabern eine kostengünstigere Option bieten, um gegen Nutzer von Tauschbörsen vorzugehen. Bisher war dies nur auf gerichtlichem und somit erheblich kostspieligerem Wege möglich. Rechteinhaber haben nun die Möglichkeit, die IP-Adressen von Tauschbörsennutzern zu sammeln. Diese Datensätze werden an die jeweiligen Provider weitergeleitet. Ab dann liegt es im Aufgabenbereich der Provider, ihre Kunden über den Rechtsverstoß zu informieren.
Wie der Minister Jorma Walden erklärte, würde dadurch die Identität der Filesharer geschützt: "Der geplante Ansatz wurde gewählt, um sicherzustellen, dass die Identitätsdaten des Anschlussinhabers beim Internet Service Provider verbleiben und nicht an den Rechteinhaber übermittelt werden." Der exakte Inhalt der Warnmails ist noch nicht geklärt.
Das Gesetz soll einen Versuch darstellen, urheberrechtsverletzendes Filesharing in den Griff zu bekommen. Die Justiz soll von Anzeigen und Prozessen entlastet werden, die bisher von Rechteinhaber gestellt wurden. Man ist davon überzeugt, dass eine positive Entwicklung auch ohne Sanktionen möglich ist. Spätestens ab 2011 wird man dies feststellen können, da das Gesetz dann in Kraft tritt.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Mittwoch, 03.11.2010 14:21 Uhr
Das ist eine gute Sache. Damit wird der Filesharer rechtzeitig erinnert, auf Crypto umzusteiegen. Das funktioniert in Frankreich auch gerade sehr gut. Das Stealthnet brummt... ...
Find ich so eigentlich super... und wenn so die warnmils ausbleiben weis man ja woran es den rechteinhabern liegt.... :p ...
Die finnische Regierung hat einen Gesetzesentwurf akzeptiert, der den Versand von "Warnmails" an Urheberrechtsverletzer ermöglicht. Die IP-Adressen der Filesharer werden durch Vertreter der Rechteinhaber ermittelt. Die Identitäten der Anschlussinhaber sollen geheim bleiben. [url=http://www.gulli.co ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.