
Einer der Wassertanks in Kentwood
Amateur Fotograf Ed Heil dachte sich sicherlich nicht viel dabei, als er vor einigen Wochen mit seiner Kamera die Wassertanks seiner Heimatstadt fotografierte. Als einer der knapp 50.000 US-Bürger der Stadt Kentwood in Michigan plante er, ein Panoramabild des Gebäudes zu erstellen und dieses auf seiner Homepage zu veröffentlichen. Prinzipiell nichts Besonderes, doch ein Arbeiter der Stadt, der ihn während des Fotografierens beobachtete, ahnte Böses.
Verärgert fragte der Mitarbeiter Heil nach seinem Namen und wollte wissen, warum er solch ein „terroristisches Ziel“ mit seiner Kamera bildlich dokumentiert. Über die Nachfragen verwundert, erklärte der Fotograf dem Mann, dass er in keinster Weise dazu verpflichtet sei, auf seine Fragen zu antworten. Da ihm die Anwesenheit des aufgebrachten Stadtarbeiters dennoch verunsicherte, ging er kommentarlos weg.
Wie er gegenüber der örtlichen Presse im Nachhinein schilderte, ging er in die nahe gelegene Stadtbibliothek und setzt sich an ein Computer-Terminal. Der Beschäftigte der öffentlichen Versorgungsbetriebe ließ jedoch nicht locker. Er vermutete, Heil plane die Trinkwasserversorgung der 50.000-Einwohner-Stadt zu vergiften und folgte ihm in die Bibliothek.
Da der Verfolgte sichtlich beunruhigt war, als er merkte, dass ihn der Arbeiter verfolgte, gab er nach und nannte ihm seinen Namen. Daraufhin ließ sein Beschatter nach und verschwand.
Bis hierhin könnte man meinen, dass es sich um keinen besonders kuriosen Vorfall handelt. Doch der misstrauische Mitarbeiter meldete den Vorfall dem Bürgermeister Richard Root, der sofort in heller Begeisterung über das Engagement seines Bürgers ausbrach: „ Man weiß nie was die Absicht [eines Fotografen] ist. Ich bin mir sicher, dass die Küstenwache ebenfalls sehr überrascht wäre, wenn jemand die Mackinac Bridge fotografiert. Ich hoffe Heil ist nicht allzu beleidigt aber alles in allem denke ich, wir haben richtig gehandelt.“
Die ganze Geschichte kann für den Hobbyfotografen neben einiges an Unverständnis jedoch noch schwerwiegende Folge haben. Der Beschäftigte, der den Stein ins Rollen brachte, meldete den Fall neben dem Stadtoberhaupt noch dem Department of Homeland Security, der US-Behörde für die innere Sicherheit. Nun muss Ed Heil fürchten, auf die Liste aller US-amerikanischen Terrorverdächtigen gesetzt zu werden. Wäre das den Fall, dürfte er nicht mehr ohne Weiteres die Sicherheitskontrollen an Flughäfen passieren.
Die Bilder der Wassertanks sind mittlerweile dennoch auf der Seite Heils zu finden. Zur Verwunderung aller Beobachter sind einige Aufnahmen des Wassertanks jedoch auch seit Jahren auch auf der stadteigenen Webseite zu finden. Ein Sturm im Wasserglas Wassertank also?
Bild-Quellen: kentwood
Julian Wolf am Samstag, 23.10.2010 17:30 Uhr
Was ist los? Möchtest du Beiträge sammeln für das P&G und gräbst deshalb alte Threads aus? ...
Mich wundert dass der Turm nach dem Orkan nicht umkippt ist :confused: ...
Amerika, das Land des unbegrezten Schwachsinns ;D ...
Ihr seid alle beschissene Rassisten. Wäre das ein Araber mit Bart, wären die Reaktionen hier anders. Denn dann hättet ihr Verständnis für den Mitarbeiter aufgebracht. Aber ein Weißer mit Fotokamera ist immer harmlos, ist schon klar. :rolleyes: Sach ma ...
@ swissarmyknife ob er das objekt nun fotografieren durfte oder nicht. dass der mitarbeiter ihn nicht aufgrund eines verletzten urheberrechts verfolgt und denunziert hat, ist doch wohl klar? und ein "typisch amis" ist vielleicht ein verallgemeinerndes klischee. aber das gerade die us-amerikaner zu ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen