
WikiLeaks (Logo)
Der Leak wurde von der Whistleblowing-Website bereits vor Monaten angekündigt. Er wird vom Umfang her den im Juli erfolgten Leak von rund 77.000 Dokumenten über den Afghanistan-Krieg noch bei Weitem übertreffen. Medienberichten zufolge wird die Veröffentlichung der Dokumente bereits am morgigen Montag erfolgen.
Um sich auf die Publikation der Dokumente vorzubereiten, wurde vom Pentagon eine 120-köpfige "Task Force" gegründet. Diese ist bereits seit Wochen damit beschäftigt, Dokumente über den Irak-Krieg durchzusehen und "zu entscheiden, was die möglichen Folgen sein könnten", erklärte Pentagon-Sprecher Colonel David Lapan. Dabei geht es offenbar sogar um taktische und Geheimdienst-Informationen als auch um die mögliche Wirkung der Dokumente auf die öffentliche Meinung. Allerdings, so gab Lapan zu, weiß auch das Pentagon noch nicht genau, welche Dokumente WikiLeaks zugespielt wurden.
Der Militärsprecher rief WikiLeaks noch einmal auf, die Dokumente "ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben". Auch Überarbeitungen der Dokumente, bei denen einige sensible Informationen - beispielsweise die Namen von Informanten - geschwärzt würden, würden die von einem Leak ausgehende Gefahr nicht bannen können, so Lapan. Dazu habe WikiLeaks nicht das nötige Expertenwissen.
Es wird berichtet, dass WikiLeaks bei der Veröffentlichung dieser Dokumente wieder mit denselben Partnern wie beim Afghanistan-Leak - der New York Times, dem britischen Guardian und dem Spiegel - zusammenarbeitet. Diese "Partner" hätten eine zeitlang Exklusiv-Zugriff auf die Dokumente und würden als erste, etwa zeitgleich mit der Veröffentlichung der Dokumente auf WikiLeaks, ihre Reportagen dazu veröffentlichen. Offiziell bestätigt ist diese Regelung allerdings noch nicht.
Text-Quellen: AFP
Annika Kremer am Sonntag, 17.10.2010 15:51 Uhr
... hmmmm ... so ist Wikileaks doch eine grimminelle derrorisdische Vereieinigung? ...
Das wüsste ich auch gerne. Es gilt jedenfalls als relativ gesichert, dass da "Spendengelder" im Spiel waren. Aber was sowas angeht, schweigen sich die Transparenz-Leute leider aus. ...
Ich frage mich was es kostet um solche Rechte zu bekommen, heißt sensible Daten vor allen anderen zu haben, zu verarbeiten und zu verwerten. (Im Bezug auf die Zeitungen) ...
Um sich auf die Publikation der Dokumente vorzubereiten, wurde vom Pentagon eine 120-köpfige "Task Force" gegründet. Diese ist bereits seit Wochen damit beschäftigt, Dokumente über den Irak-Krieg durchzusehen und "zu entscheiden, was die möglichen Folgen sein könnten" ...
Man sollte die Sandleute endlich unter sich lassen, ein paar geheime Eingreiftruppen da lassen und gut ist. Gibt doch nix mehr zu holen dort. Oder die Russen helfen endlich mal aus, die hatten Afghanistan schonmal im Griff und im Irak könnten die sich auch nützlich ma ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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