
Ende September noch mussten die Betreiber und natürlich auch die Nutzer des Internetservices „Xmarks“ um das Fortbestehen des browserübergreifenden Bookmarkmanagers bangen. Da man von den Anwendern kein Geld verlangte und sonst keine Einnahme zu verzeichnen hatte, konnte man die Serverkosten auf längere Zeit nicht mehr decken. Versuche, ein Unternehmen zu finden, das den Service aufkauft, scheiterten. Auch die Überlegung, Xmarks nur noch gegen Gebühr zur Verfügung zu stellen, erschien zweifelhaft. Schließlich verfügen Firefox und Chrome bereits über kostenlose Synchronisationsdienste.
Man setzte sich ein Ultimatum von 90 Tagen. Würde sich innerhalb dieses Zeitraums kein Käufer finden oder andere Lösungen das Weiterführen des Dienstes ermöglichen, mache man dicht. All diese Informationen veröffentlichte Geschäftsführer James Joaquin öffentlich im offiziellen Blog von Xmarks. Ein folgenreicher Schritt wie sich herausstellten sollte.
Da neben den Betreibern auch die über zwei Millionen Anwender sehr enttäuscht über die bevorstehende Schließung des Angebotes waren, wurde man selbst aktiv. Die Folgen waren weltweite Berichte über das Problem und 30.000 Unterschriften bei einer Petition, bei der die Nutzer versprachen, notfalls selbst mit 10-20 Dollar jährlich in die Tasche zu greifen, um Xmarks zu finanzieren. Doch die wohl gravierendste Konsequenz, die die Community auslöste, waren die Anfragen zahlreicher Firmen, die Interesse an Xmarks anmeldeten. Im Blog schrieb Joaquin: „Dank eurer Bereitschaft hat Xmarks nun zahlreiche Angebote von Firmen erhalten, die bereit sind Xmarks zu übernehmen… .“
Zwar habe man noch keinem Interessenten konkrete Zusagen erteilt, dennoch ist man sich sicher, dass Xmarks weitergeführt wird.
Der Service Xmarks bietet Internetnutzern bereits seit vier Jahren die Möglichkeit, ihre Lesezeichen und Passwörter browserübergreifend zu verwalten. Die Daten werden dabei auf einem Server gespeichert und sind mittels Plugin im Browser weltweit verfügbar.
Bild-Quellen: xmarks
Text-Quellen: xmarks
Julian Wolf am Samstag, 09.10.2010 15:46 Uhr
Vor einigen Tagen noch stand das das Fortbestehen ...
Also passwörter sync ich damit nicht.. speichere die generell nicht per firefox.. aber für lesezeichen isses perfekt.. und ob die meine lesezeichen lesen können is mir scheiß egal oO was anderes als was google ausspuckt ist da ja sowieso nicht zu finden.. solang es net public mit mir in verbindu ...
Ich fand den Service klasse, weil ich an verschiedenen PCs mit unterschiedlichen Browsern arbeite, bunt gemischt je nach Aufgabe. Da habe ich es wirklich praktisch gefunden, mal eben Bookmarks setzen zu können und sie dann auch daheim zu haben. Mittlerweile habe ich mich aber an "Read it later" ge ...
Kommt immer ganz auf das passwort an ;) ...
Davon ist stark auszugehen. ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
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