
Die Chinesen waren in der Vergangenheit schon mehrfach verdächtigt worden, die Rechnersysteme anderer Staaten zu attackieren und dort Daten zu entwenden. Das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) glaubt, dass China auch hinter diesem Angriff steckt. Beweise dafür, so ein anonymes Mitglied des Ministeriums, gebe es aber bislang keine.
Schaden wurde offenbar nicht angerichtet. Durch die Verwendung einer Firewall - und, der Beschreibung nach, eines Intrusion Detection Systems - wurde Alarm ausgelöst, bevor tatsächlich Daten vom Server entwendet wurden. "Seit einem Jahr greifen Hacker gezielt Außenministerien in Europa an", sagte ein Beamter. Dementsprechend hatte man offenbar gezielte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und das System durch technische Mittel geschützt.
Bei der Aufklärung des Falles arbeiten die Österreicher nun angeblich eng mit dem Schweizer Geheimdienst zusammen. Die Schweiz wurde, wie auch einige andere Länder, ebenfalls schon Ziel derartiger Angriffe.
Diplomatische Kreise sagten, derartige Angriffe seien "ein Phänomen der Zeit". Zweifellos trifft es zu, dass mittlerweile auch im staatlichen Bereich viele Dinge über das Internet stattfinden. Dementsprechend macht man sich auch zu weniger wohlmeinenden Zwecken wie Spionage oder auch Sabotage das Internet zunutze. Prominentestes Beispiel hierfür ist der momentan heiß diskutierte Trojaner Stuxnet, der offenbar der Sabotage von Atom-Anlagen diente.
Text-Quellen: dpa/onlinekosten.de
Annika Kremer am Samstag, 02.10.2010 13:54 Uhr
Oder man will halt diplomatische/außenpolitische Entscheidungen vorab kennen, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen, das wäre doch auch durchaus sinnvoll. auch möglich, aber da ich die chinesische regierung nicht für so gemäßigt halte, dass s ...
Oder man will halt diplomatische/außenpolitische Entscheidungen vorab kennen, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen, das wäre doch auch durchaus sinnvoll. ...
Warum sollte China ein so großes Interesse an unserem Land haben? reine spekulation: vll gehts dabei weniger um interessen im sinn von "hat der kohle? kann ich da was abzapfen?", sondern vll eher sowas wie "hmm... wie sicher sind die systeme dieses landes? wenn ich ...
Könnten doch auch Österreicher sein, die über nen chinesischen Server aus angegriffen haben. ;) Warum sollte China ein so großes Interesse an unserem Land haben? ...
Kennt man doch schon seit 15 Jahren aus Hollywood ;) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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