Dunlap Grubb Weaver
US-amerikanische Abgemahnte scheinen eine härtere Gangart gegen Abmahnkanzleien zu bevorzugen. Am gestrigen Donnerstag musste das Gebäude der Kanzlei Dunlap, Grubb und Weaver evakuiert werden. Zuvor war eine Bombendrohung per E-Mail eingegangen. Die Kanzlei agiert im Auftrag der US Copyright Group. Diese verfolgt Urheberrechtsverletzer in Internettauschbörsen.
Mehrere Tausend Datensätze mit IP-Adressen wurden bereits zur Beauskunftung beantragt. Auch wenn dies bisher nicht immer erfolgreich verlaufen ist, genügt die schiere Masse an Auskunftsersuchen, um dennoch Erfolge einzufahren. Den Empfängern der Abmahnungen wird vorgeworfen, ein urheberrechtlich geschütztes Werk via einer Tauschbörse verbreitet zu haben. Die Rechtsverletzung könne außergerichtlich bereinigt werden, wenn ein vierstelliger Geldbetrag sowie eine Unterlassungserklärung übermittelt werden.
Im Zuge dieser Forderungen ist es nicht verwunderlich, dass manche Empfänger keinen Ausweg mehr sehen. Nachdem die Bombendrohung eingegangen war, evakuierte die Polizei sowie die Feuerwehr das Gebäude. Spürhunde wurden eingesetzt, um explosive Materialien ausfindig zu machen. Die Suche verlief ergebnislos.
Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, sei die E-Mail vage formuliert gewesen. Sie habe keinerlei expliziten Bezug auf einen Fall genommen, der von der Kanzlei verfolgt wird. Man vermutet jedoch eine Verknüpfung zur "Operation Payback" die von Anonymous durchgeführt wurde. Dabei wurden mehrere Websites von Vertretern der Contentindustrie lahmgelegt. Außerdem wurden dadurch interne Daten der britischen Abmahnkanzlei ACS:Law offenbart.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Freitag, 01.10.2010 19:12 Uhr
Ich könnte mir in dem Zusammenhang sogar 'n klitze-kleines bißchen vorstellen, daß die Abmahnbetrüger ihre Opfer filtern. Frage @all : Oder kennt jemand von euch zufälligerweise denn jemanden aus z.B. Berlin-Neukölln oder z.B. Köln-Chorweiler, der schon 'mal 'ne Abma ...
Sehr schön! :D :T :beer: Die Amis fackeln nicht lange bei solchen skrupellosen Abzockern. Weiter so! Vll steht dann auch mal die Michigan Miliz vor der Tür *LOL* ...
Spürhunde wurden eingesetzt, um explosive Materialien ausfindig zu machen. Die Suche verlief ergebnislos. Oh, Anonymous kann man jetzt also weder sehen, spüren noch riechen? Als ob das was Neues wäre :D ...
Auch wenns nicht die feine englische ist, aber hinterher trauern würde ich KEINEM Abmahnanwalt, der sein Geld bekommt(nicht verdient) indem er Menschen in den finanziellen Ruin treibt durch sein Handeln. Das Werkzeug Abmahnung hat durchaus eine Daseinsberechtigung, allerdings so wie es angewendet w ...
... schon Isaac Newton stellte in seinem dritten Axiom folgendes fest: actio est reactio Irgendwann ist nun 'mal das Maß voll (liebe Münchener: in dem Fall "das" Maß und nicht "die" Maß... :) )! Ich denke, daß die US-amerika ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.