Zuständig dafür, möglichst verlässliche Schätzungen über das geheime Verteidigungsbudget der USA anzustellen, ist die Aufsichtsorganisation Center for Strategic and Budgetary Assessments (CSBA). Diese versucht seit 1987 jedes Jahr, abzuschätzen, wie viele Milliarden Dollar am offiziellen Haushalt vorbei in geheime Verteidigungsprojekte fließen.
Das Pentagon
Seit dem 11. September 2001, so Experten, habe das Pentagon seine Strategie verändert. Anstatt auf große Kriege setze man zunehmend auf kleinere, gezielte Operationen gegen Gruppen oder Individuen. Dementsprechend werde auch zunehmend in Technologien zur gezielten Verfolgung und Tötung von Einzelpersonen anstatt in Massenvernichtungswaffen und andere auf großflächige Zerstörung ausgerichtete Technologien investiert.
Derzeit eine große Bedeutung haben Drohnen, unbemannte Flugkörper, mit denen sich Zielpersonen ferngesteuert aufspüren und töten lassen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden derartige Angriffe durch US-Truppen alleine in Pakistan 45 mal durchgeführt. Experten gehen davon aus, dass die nächste Drohnen-Generation schon in Entwicklung ist. Diese sollen beispielsweise wesentlich schwerer durch Radar oder visuell zu entdecken sein als aktuelle Modelle und über bessere Aufklärungs-Kapazitäten verfügen. Auch sollen sie teilweise wesentlich kleiner, unauffälliger und wendiger sein als frühere Modelle.
Auch in neue Tracking-Technologien, die die Verfolgung eines Individuums erlauben, wird beim Pentagon derzeit massiv investiert. 14 verschiedene technische Ansätze werden angeblich derzeit verfolgt, von für das bloße Auge unsichtbarer biologischer Farbe über winzige Sensoren bis hin zum Erstellen eines "thermischen Fingerabdrucks" einer Person und dessen Verfolgung per Infrarot-Sensor, womöglich satellitengestützt.
Eine Predator-Drone, die gerade eine Rakete abfeuert
Daneben wird derzeit viel im Bereich nichttödlicher Waffen geforscht. Beispielsweise sollen Mikrowellen-Waffen die gegnerische Elektronik überlasten oder Gegner durch starke Hitzeentwicklung kampfunfähig machen.
Neben diesen Technologien, die mehr oder weniger bekannt sind, gibt es womöglich noch weitere, effektiver geheimgehaltene Projekte. Es liegt in der Natur der Sache, dass niemand genau sagen kann, welche Forschung in den geheimen Waffenlaboren stattfindet. Ebenso natürlich ist allerdings, dass die Geheimhaltung nie lückenlos funktioniert. Es dürfte als gesichert gelten, dass die USA derzeit massiv in moderne Waffentechnologie investieren - alles im Namen des "Krieges gegen den Terror". Es dürfte viele Menschen geben, die diese Aufrüstung besorgt und skeptisch sehen, insbesondere, da sie der Kontrolle der Öffentlichkeit weitgehend entzogen ist.
Text-Quellen: PopSci
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 21.09.2010 15:49 Uhr
Nein, es wird einem ja immer wieder gesagt, uranverseuchte Munition, wie sie unter dem "alten" Bush erfunden wurde, sei ja nur ein "Ammenmärchen". Und genau so soll es ja ein Ammenmärchen sein, dass die Iraker Massenvernichtungswaffen heimlich beiseite geschafft haben, damit sie der Welt die ...
Da scheiterst du schon. Hier wird davon geredet das die Nukes fliegen. Keine Ahnung, wieso hier ständig alle von strategischen Nuklearwaffen reden. Ich rede jedenfalls von den taktischen. Es gibt Nuklearwaffen auch in klein. Es muss nicht immer Hiroshima sein. Man kann ...
Wann lernen die es die Ammis bitte????? :unknown: ...
aber schlimm wird es erst wenn jemand wirklich krankes mal an die Macht kommt (á la Hitler, um es überspitzt zu sagen). Naja, mit der Palin haben die doch schon mal eine brauchbare Marionette am Start. Welcher Kranke dann wirklich an der Macht ist, bleibt natürlich ...
Zum einen möchte ich die ganzen Wanna-Be-Offiziere mal fragen wie ihr eine Interkontinental-Nuklearrakete abfangen wollt? Abschießen? Dann trefft mir mal ein Objekt welches mit bis zu ~30000 km/h durch die Gegend saust. Nebenbei ist es ein wenig merkwürdig dass die Diskussion in die Sparte Massenv ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.