Aus dem heutigen multimedialen Netzalltag sind Online-Spiele kaum noch wegzudenken. Sie decken von einer kurzen Ablenkung bis hin zu einem zeitintensiven Hobby ein breites Spektrum ab. Es besteht eine große Nachfrage nach ihnen, und dementsprechend groß und breitgefächert ist auch das Angebot in diesem Marktsegment. Online-Spiele gibt es für PCs, Handys und Soziale Netzwerke. Doch die schöne neue Spielewelt hat auch ihre Schattenseiten. Die Spieler hinterlassen eine große Menge an Daten. Dazu gehören die normalen Registrierungsdaten wie Name und Passwort, aber auch indirekte und sensible Informationen wie Spielverhalten, PC-Systeminformationen, Zahlungsdaten und Adresslisten. Genau hier hat die Studie des ULD Mängel festgestellt. So werden viele Daten ohne irgendeine Rechtsgrundlage genutzt, es herrscht eine große, gesetzwidrige Intransparenz für die Spieler und deren Rechte auf eine anonyme Nutzung der Dienste werden oft nicht gewahrt.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung
"Die Studie und der Leitfaden geben Spieleentwicklern und Betreibern Tipps, Hinweise und Anleitungen, um Online-Spiele datenschutzgerecht zu gestalten und zu betreiben", sagte dazu Dr. Thilo Weichert, der Leiter des ULD. "Niemand kann sich mehr herausreden, er hätte von den datenschutzrechtlichen Vorgaben nichts gewusst. Auch die Spielerinnen und Spieler bekommen einen Überblick, welche Rechte ihnen gegenüber den Anbietern zustehen." "Als wir vor drei Jahren begannen, wurden wir wegen des vermeintlich exotischen Themas von vielen Seiten belächelt. Inzwischen erhalten wir regelmäßig Anfragen und Beschwerden zu Verletzungen von Datenschutzrechten beim Betrieb von Online-Spielen. Uns geht es nicht um das Hinterherhecheln bei Skandalen, sondern vorrangig um die konstruktive Zusammenarbeit mit den maßgeblichen Firmen. Bei vielen deutschen Unternehmen ist die Bereitschaft zu datenschutzgerechtem Vorgehen erkennbar", kommentierte Henry Krasemann, Leiter des Projekts DOS, die Bedeutung und Zielrichtung der Studie.
Die Studie selbst kann abgerufen werden unter: https://www.datenschutzzentrum.de/dos/
Bild-Quellen: AlterVista under: CC-BY-SA
Text-Quellen: datenschutz.de
Christian Maxheimer am Dienstag, 14.09.2010 19:01 Uhr
Viele dieser Datenschutzverstöße sind, laut ULD-Studie, nicht bösem Willen, sondern schlichter Unkenntnis und Unsicherheit geschuldet. Viele Firmen scheinen keine Klarheit darüber zu haben, welche Regelungen für ihren Fall relevant sind und welche Auswirkungen diese in der Realität haben be ...
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte eine Studie des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Die Studie unter dem Titel "DOS Datenschutz in Online-Spielen" wurde heute der Öffentlichkeit präsentiert. [url=http://www.gulli.com/news/studie-zum-thema-d ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.