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Wikileaks plant umfangreichen Irak-Leak

Die Whistleblowing-Website WikiLeaks bereitet sich offenbar auf einen weiteren spektakulären Leak vor. Eine große Anzahl von Dokumenten über den US-Militäreinsatz im Irak soll demnächst veröffentlicht werden. Bei der Vorbereitung des Leaks arbeiten die WikiLeaks-Aktivisten offenbar mit einigen Publikationen im Bereich der Online- und Printmedien sowie TV-Sendern zusammen.

WikiLeaks (Logo)

WikiLeaks (Logo)

Bei den Dokumenten soll es sich um geheime Berichte des US-Militärs handeln. Iain Overton von der britischen Nonprofit-Organisation The Bureau of Investigative Journalism berichtet, dass Medienschaffende aus mehreren Ländern momentan damit beschäftigt sind, anhand des von WikiLeaks erlangten Materials Berichte und Dokumentationen zu erstellen. Diese Berichte werden alle zum selben Datum - voraussichtlich in einigen Wochen - veröffentlicht werden, wie es auch bereits im Falle des Afghanistan-Leaks im Juli dieses Jahres geschah.  

Verglichen mit dem Afghanistan-Leak, bei dem mehr als 76.000 Dokumente veröffentlicht wurden, soll der bevorstehende Leak sogar noch größer sein. Overton bezeichnete die bevorstehende Veröffentlichung als "den größten Leak militärischer Informationen", den es jemals gegeben habe.

Kritik, dass man persönliche und potentiell gefährliche Daten nicht sorgfältig unkenntlich macht, will man diesmal nicht aufkommen lassen. Overton erklärte, alle Beteiligten seien sich der Gefahr bewusst und dementsprechend besonders aufmerksam.

Overton berichtete außerdem, dass die Medienpartner, die die Dokumente vorab einsehen dürfen, zumindest teilweise dazu beitragen, die Kosten der Veröffentlichung zu decken. Er vermutet, dass die fertigen Berichte und Dokumentationen sehr unterschiedlich ausfallen werden. Schließlich habe jeder der Beteiligten einen anderen Blick auf das Rohmaterial - und "jeder will seinen Exklusivbericht". 

Über den Inhalt der Dokumente gibt es bislang keine gesicherten Informationen. Vermutungen, nach denen ein "Blutbad" durch US-Truppen dokumentiert ist, sind trotz ihrer relativen Verbreitung im Internet bisher reine Spekulation. Als relativ gesichert darf allerdings gelten, dass die Misshandlung von Gefangenen dokumentiert ist - allerdings sollen hierbei in den meisten Fällen irakische Sicherheitskräfte, keine US-Soldaten, die Verantwortlichen sein.  

Text-Quellen: Newsweek

Annika Kremer am Freitag, 10.09.2010 01:32 Uhr

tagsTags: irak wikileaks

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21 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • bonzei123 am 11.09.2010 03:46:10

    @hmhm Nach Durchstöberung des Linkes muss ich mich dich entschuldigen, dass ich deinen ersten Post als Geschwätz abgestempelt habe ...

  • ctvirus am 11.09.2010 00:28:36

    zeit für ein gespräch dort? also ich hab mich jetzt mal durchgelesen auf der seite (über den ersten link, er ging dann irgenwann kurz wieder... voll strange, deine hilfestellung hat nix gebracht, aber egal) und muss sagen: du hast recht. in die aktuellen ereig ...

  • hmhm am 10.09.2010 22:16:11

    Der Link scheint wirklich nicht zuverlässig zu funktionieren, ich werde auf die Tinyurl-Homepage verlinkt und bekomme die Fehlermeldung "Error: Unable to find site's URL to redirect to." Ansonsten ist deine Kritik durchaus verständlich und interessant. Ich bin auch d ...

  • Annika_Kremer am 10.09.2010 20:03:30

    Der Link scheint wirklich nicht zuverlässig zu funktionieren, ich werde auf die Tinyurl-Homepage verlinkt und bekomme die Fehlermeldung "Error: Unable to find site's URL to redirect to." Ansonsten ist deine Kritik durchaus verständlich und interessant. Ich bin auch durchaus der Ansicht, dass dies ...

  • ctvirus am 10.09.2010 19:41:21

    klick auf den link nochmal. er geht. (am schnellsten geht's übrigens, wenn man so einen tinyurl-link nimmt und per copy+paste in die adresszeile...) scheint irgendwie nur ab un an mal zu gehen... erst gings ein paarmal nicht, dann hab ichs nochmal probiert und es ging, ...

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