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  • Zero-Day-Exploit in Adobe-Software wird aktiv ausgenutzt
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Kurz notiert:

Zero-Day-Exploit in Adobe-Software wird aktiv ausgenutzt

Adobe gab am gestrigen Mittwoch eine Warnung heraus: die PDF-Software des Unternehmens - der Adobe Acrobat und Adobe Reader - weist offenbar eine gefährliche Zero-Day-Lücke auf. Die Schwachstelle wird zudem bereits von Cyberkriminellen aktiv ausgenutzt; entsprechender Exploit-Code ist bereits im Internet zu finden.

Adobe (Logo)

Adobe (Logo)

Adobe-Produkte, insbesondere Reader und Acrobat, werden in letzter Zeit häufig von schweren Sicherheitslücken heimgesucht. Aufgrund der großen Verbreitung der Software - die Adobe-Produkte sind die am weitesten verbreiteten PDF-Viewer - ist jede Schwachstelle in diesen Programmen ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle. Die neueste Lücke bildet da offensichtlich keine Ausnahme. 

Betroffen sind der Adobe Reader 9.3.4 und ältere Versionen für Windows, Unix und Mac OS sowie der Adobe Acrobat 9.3.4 und ältere für Windows und Mac, wie Adobe in einem Advisory berichtet. Die Ausnutzung der Lücke ermöglicht es, den betroffenen Computer zu übernehmen.

Einen Patch oder Workaround gibt es derzeit nicht. Adobe teilt lediglich mit, dass man derzeit an einem Zeitplan für ein entsprechendes Update arbeitet. Der Sicherheitsexperte Brian Krebs schlägt in seinem Blog die Deaktivierung von JavaScript im Reader vor, zeigt sich aber selbst skeptisch, dass dieser Schritt das Problem wirklich löst. Eine von Krebs - und wohl auch von vielen anderen Experten - für erfolgversprechender gehaltene Methode ist der Umstieg auf einen alternativen PDF-Reader - zumindest, bis die Schwachstelle in den Adobe-Produkten behoben ist. 

Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 09.09.2010 02:05 Uhr

Tags: pdf sicherheitslücke adobe reader adobe

 
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13 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Farzi am 11.09.2010 19:21:59

    Wirkliche Alternativen kann man nur in reinen, textverarbeitenden Unternehmen oder privat einsetzen - jedoch nicht im Grafikbereich. Leider. Ja stimmt. Im Grafikbereich ist Acrobat momentan nicht wirklich zu ersetzen. Aber die Mehrheit der heutigen Acrobat-Nutzer nut ...

  • Claymore am 10.09.2010 05:07:25

    Tja, nur dass die Alternativen teilweise dermaßen Probleme bei der Darstellung gewisser Grafiken haben, dass diese unbrauchbar werden. Als Reprograph haben wir natürlich in der Firma Acrobat Pro, aber auch Foxit, da dieser Daten schneller den RIP-Server übergeben kann. Dennoch werden manche Dokumen ...

  • Farzi am 10.09.2010 04:24:51

    Mein bevorzugter PDF-Reader ist der PDF-XChange Viewer. Der ist in der reinen Anzeige-Version kostenlos. Wenn man auch PDFs verändern will, gibts den in ner größeren Version auch für Geld. aber da gibts auch für alles gute kostenlose Alternativen, mit denen man Restriktionen entfernen und Seiten rau ...

  • Annika_Kremer am 09.09.2010 19:06:57

    Ich meinte den Reader. Den Rest hatte ich nie... für die drei Mal, wo ich es eventuell gebraucht hätte, zahle ich denen nicht 900 Euro oder was das Teil aktuell kostet. ...

  • choppx am 09.09.2010 18:21:59

    Mir reichen das mitgelieferte "Preview" und der integrierte Reader vom Safari (und auf meiner Linux-Kiste KPDF). Ich will PDFs aber auch im wesentlichen komfortabel lesen können, auf jede Menge tolle Features lege ich keinen Wert. Adobe fand ich eigentlich immer schon t ...

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