
Die Firma Tufin Technologies befragte auf der US-amerikanischen IT-Sicherheitskonferenz Defcon 100 IT-Security-Fachkräfte. Die Experten sollten angeben, was sie für die häufigsten Ursachen für Datenklau halten. Die überwältigende Mehrheit - rund drei Viertel - nannte fehlerhaft konfigurierte Netzwerke als einen der wichtigsten Gründe. Mit zunehmender Komplexität der Netze verlieren Administratoren den Überblick und machen somit Fehler bei der Konfiguration oder übersehen Probleme, so die These der Fachleute.
Fehlerhaft konfigurierte Netzwerke scheinen weit verbreitet zu sein: Werden Sicherheitseinstellungen genauer untersucht, stoßen die Administratoren in 73 Prozent der Fälle auf Fehler. Viele Probleme entstehen nach Meinung der Befragten dann, wenn Administratoren Änderungen an den Konfigurationseinstellungen vornehmen, bestehende Sicherheitsregeln außer Kraft setzen und dadurch neue Sicherheitslücken produzieren. "In vielen Fällen wissen Administratoren nicht genau, welche Einstellung sie überhaupt vornehmen müssen, weil sie durch die Vielzahl von Routern oder Firewalls oft überfordert sind", erklärt Armin Schaal, Vice President of Sales der EMEA-Region bei Tufin Technologies in München. "Die Umfrage hat sehr klar die Frage aufgeworfen, wie sie mit zunehmender Komplexität in Zukunft den Überblick behalten wollen. [… ] Je komplexer die Netzwerk-Infrastruktur und je häufiger die Änderungen, desto größer ist die Fehleranfälligkeit bei manuellen Administrationsaktivitäten, die zudem oft nicht dokumentiert sind. Wo nicht automatisch die Auswirkungen von Modifikationen auf eine Übereinstimmung mit den geltenden Sicherheitsbestimmungen überprüft werden, laufen Unternehmen schnell Gefahr, ungewollt Sicherheitslücken und Hintertürchen für Cyber-Kriminelle jeder Art zu öffnen", erklärt Schaal. "Werden dagegen die Prozesse der Dokumentation, Analyse, Überwachung und Kontrolle mit Tools für das Security Lifecycle Management automatisiert und damit transparent nachvoll-ziehbar, sind Risiken sofort sichtbar und die Sicherheitslücken können rechtzeitig geschlossen werden."
Die Datendiebe sitzen dabei allzu oft nicht außerhalb der betroffenen Unternehmen: 88 Prozent der Befragten stimmten der These zu, dass die größte Bedrohung nach wie vor von Insidern ausgeht. Auch diese profitieren jedoch von schwachen Sicherheitsmaßnahmen und mangelnder Dokumentation, so dass auch in diesem Fall eine größere Benutzerfreundlichkeit der Systeme wahrscheinlich einen größeren Schutz zur Folge hätte.
Text-Quellen: IT SecCity
Annika Kremer am Dienstag, 07.09.2010 22:09 Uhr
Hey, finde die Diskussion spannend :) Meiner Meinung nach kann kein System dieser Welt je fehlerfrei sein. Dies gilt auch wenn man das Personal und das Budget erhöhen würde. Menschen machen nun Mal Fehler und diese finden sich auch in Ihren Programmen wieder. Sehen wir es mal positiv, dies macht a ...
... also erstmal: respekt! :T du hast ne menge fachwissen und das klingt auch nicht grade so als hättest dus erfunden. ich bin selbst fachinformatiker - anwendungentwicklung, allerdings noch inner ausbildung (zuvor ne ausbidung zum it-se) und daher könnte ich nur mit ...
das klingt so, als wenn die programmierer angst hätten was neues anzufassen und passt für mich irgendwie nicht so recht ins bild (was nicht bedeutet, das es nicht stimmt). Angst vieleicht nicht. Aber natürlich kostet es Zeit, sich in was neues einzuarbeiten. Wissen ...
Es lassen sich eben nicht alle Berechnungen in mehrere Threads unterteilen. dass das bei einigen prozessen wenig sinnvoll ist kann ich mir denken. ich zwar nicht grade versiert auf dem gebiet, aber an anderen stellen wäre das sicher produktiv. ...
irgendwie musses da noch nen andren grund geben, warum kaum software für neue hardwaretechnologien geschrieben wird... grade bei solchen sachen wie multithreading wäre das doch ne spitzen sache, denke ich. Es lassen sich eben nicht alle Berechnungen in mehrere Th ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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