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Erneutes Datenmissgeschick bei der GEZ

Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) ist erneut fehlerhaften Adresslisten auf den Leim gegangen und versendete einen Brief an einen bereits verstorbenen Mann aus Nordrhein-Westfalen, in dem man ihn bittet, sein Radio und seinen Fernseher anzumelden und dafür Rundfunkgebühren zu entrichten.

Mittlerweile ist es scheinbar nichts Besonderes mehr, wenn die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) bei der Auswahl der Adressaten ihrer Mahnbriefe etwas unaufmerksam ist. Vor kurzem erst wurde eine Katze postalisch darauf hingewiesen, dass man gebührenpflichtige Geräte anzumelden hat und auch vor verstorbenen Säuglingen machte man in dieser Beziehung keinen Halt. Doch bisweilen gelang es offenbar nicht, aus den Fehlern für die man sich zwar immer wieder in aller Form entschuldigte eine Lehre zu ziehen.

GEZ

GEZ

Erneut wurde ein Fall bekannt, in dem einem Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen ein Brief der GEZ zugesandt wurde, in dem der tote Vater der Ehefrau darum gebeten wurde, doch bitte Radio und Fernseher anzumelden und dafür Rundfunkgebühren zu entrichten, bekannt.

Wie peinlich ist das, solche Briefe zu verschicken?“ kommentierte Ehemann Hans-Michael Meyer der sich über das Schreiben der GEZ an seinen Schwiegervater wunderte. Denn in der gesamten Familie habe es nie Ungereimtheiten mit der Einzugszentrale gegeben. Die Gattin des verstorbenen Schwiegervater Karl Holländer habe den Anschluss nach dem Tod ihres Mannes korrekt umgemeldet und Tochter Beate habe ihn wiederum unter dem Familiennamen Meyer fortgeführt.

Doch wie kommt es immer wieder zu solchen Fehlern der GEZ? Dies ist in allen Fällen in der Wahl der Quellen begründet, von denen die Zentrale die vielen Anschriften der etwaigen GEZ-Preller erhält. Oft werden hier Adresshändler zurate gezogen, welche gegen finanzielle Gegenleistung Listen mit den Anschriften zur Verfügung stellen. Doch diese sind oft nicht korrekt und werden vor allem in Beziehung auf das eventuelle Ableben einer Person nicht geprüft.

Immerhin erklärte sich die Gebühreneinzugszentrale, neben einer weiteren Entschuldigung, dazu bereit, den Meyers den Namen des Adressanbieters, ein Unternehmen in Gütersloh, zu nennen, damit sie andere Weitergaben unterbinden können. Und auch in die GEZ-interne anonymisierte Sperrdatei will man die Familie aufnehmen, damit sich ein derartiger Vorfall nicht wiederholt.  Hiermit scheint man sich allerdings Zeit zu lassen – denn nach Informationen der Familie ist bereits ein weiterer Brief mit selbigem Inhalt im Briefkasten gelandet.
 

Text-Quellen: ivz-online

Julian Wolf am Dienstag, 07.09.2010 20:42 Uhr

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vgwort
 
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15 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Chummer am 09.09.2010 13:52:52

    :cool: ich hatte mal ein ernstes Gespräch mit dem Einwohnermeldeamt,weil 2 meiner Söhne,die in meinem Haushalt wohnen Post von der GEZ bekamen.Die Dame beim EMA gab zu,daß Sie Behörden-wie der GEZ-Adressen mitteilen nach Umzug. Egal ob berechtigt? zum Auffinden aufgrund S ...

  • Tine66 am 08.09.2010 22:25:36

    :beer:das ja mal'n geiles Argument*g*Jeder, der sich mit Toten auskennt, weiß, daß diese über das "Weiße Rauschen" in Radio und Fernseher kommunizieren. Daher sollen die gefälligst auch zahlen ...

  • Farzi am 08.09.2010 17:13:22

    Neues von der Telek... äh GEZ. ;) Ich mag die regelmäßigen GEZ-News. Ich les auch gerne immer wieder mal von Zensilias Plänen, der Bevölkerung schlüssig zu begründen, wieso sie die EU schlecht finden und radikal rechte Parteien wählen sollten. Natürlich ist die GEZ lächerlich und eigendl ...

  • LessLethal am 08.09.2010 14:02:03

    Jeder, der sich mit Toten auskennt, weiß, daß diese über das "Weiße Rauschen" in Radio und Fernseher kommunizieren. Daher sollen die gefälligst auch zahlen! ...

  • eliveo am 08.09.2010 12:15:52

    Das kann man. Aber ob die Anträge bei jeder Gemeinde Wirkung zeigen: Ich weiß es nicht. Andererseits muss ich sagen, gerade im Off-Topic-Forum und in anderen "Rat-Foren" erzählen wir doch mitunter die intimsten Sachen und das können sogar "Dschungel-Indianer" lesen. ...

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