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Rechtsextreme Partei will gegen Schnellimbisskette klagen

Die Schnellrestaurantkette Quick will mit einem abgeänderten Geschäftsmodell in Frankreich mehr Muslime als Kunden gewinnen. Künftig soll in einigen Filialen Fleisch, das nach dem Reinheitsgebot der Religion zubereitet wurde, verkauft werden. Prinzipiell nichts Besonderes, doch eine rechte französische Partei reagierte empört auf die Geschäftsidee und droht sogar mit rechtlichen Schritten.

Zwei Burger der Imbisskette Quick

Zwei Burger der Imbisskette Quick

In Frankreich leben rund fünf Millionen Muslime – grundsätzlich alles potenzielle Kunden für die Fast-Food-Restaurant-Kette Quick, doch das islamische Reinheitsgebot verbietet den Religionsanhängern das Fleisch, was in den Lokalen vertrieben wird, zu sich zu nehmen. Mit einer erfolgversprechenden Idee wollte die belgische Kette diese Lücke schließen und die zahlreichen Muslime als Zielgruppe gewinnen:
Einige der üblichen französischen Restaurants sollten in sogenannte „Halal“-Filialen umgewandelt werden, in denen ab sofort für Muslime korrekt zubereitetes Fleisch verkauft werden sollte. Zunächst setzte man den Plan probeweise in acht Restaurants vor allem in der Nähe von den südfranzösischen Städten Marseille und Toulouse um. Mittlerweile hat man schon 22 Filialen so umfunktioniert, dass das Halal-Fleisch auf der Speisekarte steht.

Ob gewinnbringend oder nicht – prinzipiell gibt es, wie es scheint, am Vorhaben von Quick nichts auszusetzen. Doch die die rechtsextreme französische Partei Alsace d'Abord sieht das ganz anders. Sie ist nicht nur empört über die Umstellung der Quick-Lokale, sie will gegen die neue Geschäftsidee sogar gerichtlich vorgehen. Die Begründung: Das neue Angebot der Imbisskette sei diskriminierend gegenüber allen Nichtmuslimen. Jacques Cordonnie, Vorsitzender der rechten Partei, erklärte, dass eine solche Diskriminierung das französische Strafrecht verbiete.

Ob man es mit der kuriosen Anschuldigung tatsächlich ernst meint, ist noch nicht klar. Bislang wurde die Klage noch nicht in die Tat umgesetzt.
 

Bild-Quellen: wikimedia

Text-Quellen: spiegel

Julian Wolf am Montag, 06.09.2010 21:53 Uhr

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239 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Chummer am 19.09.2010 15:01:31

    sonst hättest du eventuell erkannt, dass sich all diese Studien bei nicht betäubten Tieren durchgeführt wurden Oh Backe.. oh Backe..:rolleyes: Wie lesefaul kann man denn sein? Versuche zur Objektivierung von Schmerz und Bewußtsein bei der konventionellen (Bolzensch ...

  • Dognocat am 18.09.2010 08:08:49

    So wie du, gell? Du merkst auch nix mehr. Die durchgeführten Messungen kommen allerdings zum gegenteiligen Ergebnis. Die Tiere sind zwar betäubt, das Hirn reagiert aber auf die Tötung.. hier auch: Verbluten. Duh. .... danke das du gerade bewiesen hast, dass du nicht die geringste ...

  • Chummer am 18.09.2010 00:49:04

    Und da ist es dann wirklich unerheblich, ob bei unserer Art der Schlachtung ein durch einen Bolzenschuss zerfetztes Gehirn noch als "lebend" definiert wird oder nicht. Jaja wieder keine Ahnung und nichts dazugelernt. Es wurde doch bereits erklärt, dass da nix "zerfetzt" wird. Glaubs ...

  • KaPiTN am 18.09.2010 00:31:31

    Warum zur Hölle, sollten wir uns in Europa dem Islam anpassen? Verlangt ja keiner. Aber warum sollten wir uns in Europa dem Islamismus anpassen? Also andere Religionen bei ihrer Ausübung beschränken? Was ein Moslem ißt, das tut mir nicht weh. Aber war ...

  • Unimatrix-zero am 17.09.2010 23:36:26

    Warum zur Hölle, sollten wir uns in Europa dem Islam anpassen? Wenn sich hier einer anpassen sollte, dann sind das die ganzen Muslime hier. Und wenn die das nicht können, dann sollten die wieder dahin, von wo sie gekommen sind! Jetzt kommt mir nicht mit Religionsfreiheit oder so nen Quatsch, ab ...

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