
Das Projekt richtete nun einen "Etihkrat" ein, der künftig entscheiden soll, welche Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zudem soll der Ethikrat, der eher die Aufgaben einer PR-Abteilung wahrnimmt, Argumentationshilfen und eine argumentative Linie vorgeben. Offenbar will man so verhindern, dass die laut gewordene Kritik die Mitarbeiter des Projekts demotiviert und von der Arbeit ablenkt. "Für alle, die an INDECT mitarbeiten, ist es entmutigend, dass sie einen signifikanten Teil ihrer Zeit mit Erklärungen verbringen müssen, worum es bei dem Projekt nicht geht, anstatt zu forschen", heißt es in den "Schlussfolgerungen" zum ersten Bericht des Ethikbeirats des von der EU-Kommission geförderten INDECT-Projekts. Insbesondere von Medien und Internet-Aktivisten fühlt man sich missverstanden.
Indect (Logo)
Künftig sollen "Themen, die sich negativ auf die Polizeiarbeit, die nationale und öffentliche Sicherheit, oder das Ansehen der Beteiligten auswirken könnten" nicht mehr veröffentlicht werden. Was in diese Kategorie fällt, bestimmt der Ethikrat. Kritiker könnten darin leicht mangelnde Kontrolle und somit die Gefahr eines Machtmissbrauchs sehen.
Text-Quellen: futurezone
Annika Kremer am Freitag, 03.09.2010 17:36 Uhr
Da beschweren sich Politiker aller EU-Länder über Vertauensverlust der Bevölkerung und dann werden solche Projekte unter Geheimhaltung entwickelt... Entweder einige "Volksvertreter" sind nicht ganz helle, oder haben kriminelle, bösartige Eigenschaften... :mad::mad::mad: So kann es nicht weiterg ...
Das ist doch ein Witz und der Etihkrat ist doch eine Pharse. Erstaunlich wie mit Wonne in die "falsche" Richtung gesteuert wird, wenn man mit etwas nicht umgehen kann. Welch Geistes Kind man doch da oft sieht. ...
Will man die Öffentlichkeit nicht vorsätzlich... Wenn wir uns anschauen wie sehr die politiker damals noch darauf bedacht waren ihr Handeln so lange wie möglich zu verschleiern und uns das heute mal anschauen... Die verarschen das Volk ja bereits öffentlich. I ...
Das Projekt richtete nun einen "Etihkrat" ein, der künftig entscheiden soll, welche Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. . Warum brauchen die dafür extra einen Ethikrat? Das könnte ich denen auch sagen: ausnahmslos ALLE Informationen dazu geh ...
wie andere kriminelle auch - die lassen sich auch nicht in die karten schauen um negativen folgen ihres handeln zu entgehen. ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Julian Wolf am 06.02.2012, 20:23 Uhr
Durch eine motivierende Nachricht an seine Mitarbeiter geriet der muslimische Saad Allami unter Terrorverdacht. In der kurzen Mitteilung wies er seine Kollegen an, die Konkurrenz auf einer bevorstehenden Warenmesse "wegzublasen". Beamte der kanadischen Polizei erhielten Zugriff auf den Inhalt des Textes und ließen den unschuldigen Mann kurzerhand verhaften. Nun klagt Allami gegen die Behörde.
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