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GfK & Telekom Austria: Wikipedia glaubwürdiger als Zeitungen

Im Auftrag der Telekom Austria sowie der Gesellschaft für Konsumforschung hat man eine Vergleichsstudie bei Internet-Nutzern in Österreich, Kroatien und Slowenien durchgeführt. Ziel war es, Details zum "Internetverhalten" der heutigen Generation zu erlangen. Die Ergebnisse sprechen dabei für sich.

Im August wurden je 500 Internetnutzer aus Österreich, Kroatien sowie Slowenien zu ihren "Netzgewohnheiten" befragt. Man wollte herausfinden, welche Nutzungsmerkmale typisch sind. Was die Studie zum Vorschein bringt, ist jedoch durchaus auch eine Überraschung. Laut der Erhebung pflegen in Österreich 30 Prozent der Befragten, in Kroatien gar 40 Prozent der Befragten ihre Kontakte in Sozialen Netzwerken über das Handy. In logischer Konsequenz ergibt sich daraus, dass sich die Personen auch mehrmals täglich ins "Netz" begeben. Zur Frage der Glaubwürdigkeit von Wikipedia erklärte ein Großteil der 1.500 Umfrageteilnehmer, dass Wikipedia nicht lügen würde.

Wikipedia glaubwürdiger als Zeitungen

Wikipedia glaubwürdiger als Zeitungen

Allein auf Österreich bezogen antworteten 63 Prozent der Befragten, dass sie Wikipedia als sehr glaubwürdig einstufen. Printmedien landeten im Vergleich hierzu mit gerade einmal 53 Prozent eher abgeschlagen. Noch schlechter sah es für Online-Zeitungsportale mit 50 Prozent aus. Getoppt wird Wikipedia nur vom Fernsehen, dem 65 Prozent der Befragten eine sehr hohe Glaubwürdigkeit attestieren.

Weniger überraschend war hingegen der Umgang der Personen mit persönlichen Daten. Insbesondere junge Internetnutzer neigen dazu, persönliche Daten im Netz zu präsentieren. Dazu gehören neben Telefonnummer, Adresse und gewöhnlichen Fotografien mitunter auch bloßstellende Bilder. Da das Internet bekanntermaßen nichts vergisst, gestaltet sich eine Entfernung häufig sehr schwierig. Wie der Telekom-Generaldirektor Hannes Ametsreiter erklärte, würde dies irgendwann ein Thema für die Regulierungsbehörden werden.
Die weiteren Ergebnisse im Überblick:

  • Ohne Internetzugang fühlt sich jeder zweite Österreicher von seiner Umwelt abgeschnitten. In Slowenien trifft dies auf 66 Prozent, in Kroatien gar auf 80 Prozent der Nutzer zu.
  • 85 Prozent der jungen Internet-Nutzer in Österreich verfügen über einen Facebook-Account. In Slowenien sind es 90 Prozent. In Kroatien liegt der Anteil bei praktisch 100 Prozent.
  • Viele der jungen Internet-Nutzer sehen Gefahren für die Privatsphäre. Meist sehen sie diese jedoch primär bei Dritten. So sind 30 Prozent der User aus Österreich überzeugt, dass ihre Daten einer Missbrauchsgefahr ausgesetzt sind. Jedoch gehen 60 Prozent davon aus, dass "andere User" mehr gefährdet sind.

Text-Quellen: futurezone

Klaus Müller am Mittwoch, 01.09.2010 12:53 Uhr

tagsTags: Österreich

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12 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Xenor am 02.09.2010 16:10:14

    Ich wette, 99% aller failbook user haben nicht mal die datenschutzerklärung gelesen Ich garantiere die, 99,9999 haben die Datenschutzerlärungen nicht komplett gelesen. Guck sie dir mal an, dann weißt du warum. Wie viel % haben das Grundgesetz schon komplett gelesen? Ich denke da ko ...

  • LoL-O_Mat am 01.09.2010 18:42:37

    Doch, die BLÖD-Zeitung toppt alles. Denn der "Axel-Springer-Komplex" ist wohl das größte Instrument des modernen Terrorismus das es gibt. Schlagzeilen bei denen dir schlecht wenn du sie am Kiosk nur siehst, Lügen über Lügen abgedruckt direkt neben dem Aufspritz-Model "Li ...

  • Skund am 01.09.2010 16:57:58

    Für einen repräsentativen Schnitt braucht man ja 1500 Leute die auch den Demografischen schnitt wiederspiegeln ...

  • the-patient am 01.09.2010 16:51:07

    Ist euch eigentlich schonmal in Sinn gekommen wie repräsentativ 500 Menschen sind? Wenn das Zahlen in 5stelligen Bereich wären von mir aus aber allein unsere Zeitung (Nürnberger Nachrichten) hat ne Auflage von 100.000 und das ist schon ein Verhältnis von 200 : 1 ...

  • widarr am 01.09.2010 16:39:37

    Dass Wikipedia glaubwürdiger ist, als unsere österreichischen Zeitungen glaub ich gerne. Was die Krone da teilweise an Populismus rausbläst passt auf ka Kuhhaut mehr. Dazu auch interessant: [URL="http://tracker.pubze.ro/Kronen%20Zeitung%20-%20Tag%20f%C3%BCr%20Tag%20ein%20Boulevardst%C3%BCck%20%2 ...

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