
Die Liste der beklagten Unternehmen ist lang. Google, Apple, Netflix, Facebook, AOL, eBay, Yahoo, YouTube und noch einige mehr. Nur wenige der bekanntesten Unternehmen im Netz wurden ausgelassen (darunter Microsoft). Die Anschuldigungen von Paul Allen sind jedoch weder falsch noch unhaltbar. Der einstige Microsoft-Mitbegründer wirft den Unternehmen vor, vier seiner Patente zu verletzen. Diese befinden sich im Besitz seines Unternehmens Interval Research.
Die Patente sind auf den ersten Blick wenig spektakulär. Doch ihre möglichen Ausmaße sind es. Im wesentlichen befassen sich alle vier Patente mit essenziellen Themen des Online-Handels. So beinhaltet ein Patent die Funktion, Nutzern zugehörige Produkte zu denen zu empfehlen, die sie gerade auf einer Internetseite betrachten. Ein weiteres Patent setzt diese Funktion auf den Newsbereich um - also die Anzeige von "verwandten Artikeln". Die beiden verbleibenden Patente befassen sich mit der Darstellung weiterführender Informationen auf einer Internetseite, wie beispielsweise Aktienkurse oder aktuelle Nachrichten.
Aus der Klageschrift
Wirklich bemerkenswert ist jedoch eine weitere Behauptung in der Klageschrift. Darin wird festgehalten, dass Interval Research einer der vier Förderer von Sergey Brin und Larry Page war. Den Schöpfern der Suchmaschine Google. Als Beweis hierfür befindet sich in den Anlagen der Klage ein Screenshot aus dem Jahr 1998 (!), auf dem Allens Unternehmen als Förderer gedankt wird. Die einzig wichtigen Unternehmen, die Allen bei seiner Klage ausgelassen hat, sind Microsoft sowie Amazon.
Insgesamt verfügt der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter über 300 Patente, die alle von Interval Licensing verwaltet werden.
Text-Quellen: wired
Klaus Müller am Samstag, 28.08.2010 12:06 Uhr
aber wir leben im Jahre 2010, wo "Anstand", "Moral", "Zivilcourage", "Gewissen" und Co nur noch als Reste vergangener Zeiten im Duden zu finden sind.:D WORD! Und deswegen hat er natürlich recht... ...
So beinhaltet ein Patent die Funktion, Nutzern zugehörige Produkte zu denen zu empfehlen, die sie gerade auf einer Internetseite betrachten. Jo und ich lass mir Patentieren das man beim großen Geschäft nebenbei Zeitung lesen kann!!! und gerade Amazon lässt er weg? Das ist gerad ...
Das Problem ist ja nicht mal das Softwarepatent. Wenn er einen ganz bestimmten Algorithmus zum ermitteln der passenden Artikel patentiert hätte, wäre es zwar immer noch fragwürdig, aber man könnte noch drüber reden. Er hat aber das ganze Prinzip patentiert. Ist in etwa so, wie wenn ich Multitou ...
software-patente gehören verboten! ...
Jedes dieser Unternehmen, die da verklagt werden nutzen das schon seit Jahren. das ändert aber nichts an der tatsache der (angeblichen) patentverletzung. ... aber wie gesagt, es gibt sowas wie ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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