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Kinderporno-Ring auf Facebook aufgeflogen

In Australien, Großbritannien und Kanada wurden insgesamt elf Personen verhaftet, die bezichtigt werden, die Internetseite Facebook.com genutzt zu haben, um Kinderpornografie auszutauschen. Allerdings scheint Facebook nicht optimal mit den Behörden kooperiert zu haben, da man angeblich frühere Hinweise auf den Ring ignorierte.

Durch die Zusammenarbeit der Australian Federal Police, des FBI, der Royal Canadian Mounted Police sowie des britischen Child Exploitation Online Protection Centre gelang es, einen internationalen Kinderporno-Ring, der auf der sozialen Plattform Facebook.com agierte, auffliegen zu lassen. Der Ring habe Bilder aus

Facebook

Facebook

getauscht auf denen Minderjährige „schrecklichen Missbrauch erleiden mussten“, so der AFP-Chef Jim Gamble . Elf Menschen konnten verhaftet werden, offenbar auch der Kopf der Bande, berichtet die australische Zeitung Sydney Morning.
Facebook zeigte sich zwar kooperativ und sperrte alle Accounts der Personen, die von den Behörden verdächtigt wurden. Das Soziale Netzwerk konnte aber weiter nicht behilflich sein, da die mutmaßlichen Mitglieder des Kinderporno-Rings sich neue Accounts erstellten. Eine der inhaftierten Personen sprach allerdings bei seiner Verhaftung davon, dass er Facebook mehrmals über den Missbrauch auf der Internetseite informiert hätte. Allerdings reagierte man bei der sozialen Plattform den Behauptungen zufolge nicht darauf.

Dennoch lobte der hochrangige AFP-Mitarbeiter Neil Gaughan die Tatsache, dass Facebook und andere Webseiten die von Dritten stammenden Inhalte ständig auf schädliche Bilder untersuchen würden und sofern es notwenig ist die Behörden informieren.

Bei der „Project Ocean" genannten Operation agierten man weltweit. Die verhafteten Personen stammen aus Australien, Großbritannien und Kanada. Die gesamten Ermittlungen erstreckten sich allerdings auch auf die Schweiz, Südafrika und Deutschland. 
 

Text-Quellen: afp zdnet

Julian Wolf am Freitag, 27.08.2010 18:02 Uhr

tagsTags: kinderporno

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30 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • LCD_1 am 30.08.2010 23:41:18

    So, und jetzt schreibt mir wieder, dass ich keine Ahnung habe etc. Brauche ich nicht weil Du es ja offenbar schon selber herausgefunden hast. ...

  • elcucuy am 30.08.2010 18:08:34

    objektiv (!) ... bist Du aber auch nicht ;) ...

  • kleini75 am 30.08.2010 16:24:12

    (1) interessiert die politiker nicht (ergo auch ermittlungsbeamte) Ach so... Wir sollten KiPos anscheinend lieber doch einfach akzeptieren. Bloß nicht das Internet anfassen. Womöglich könnte ein Kind geschützt werden, ich könnte dann aber keine Mucke mehr zie ...

  • Chronoton am 29.08.2010 20:49:48

    hmm warum eigentlich, frage ich mich grade? Ist es nicht eine gewisse Einschränkung der Meinungsfreiheit, da ja dabei offensichtlich kein Mensch zu Schaden kommt?? offizielle begründung ist, dass schon der besitz solcher schriften zu straftaten animiert. diese argumentation triff ...

  • LCD_1 am 29.08.2010 10:52:27

    hmm warum eigentlich, frage ich mich grade? Ist es nicht eine gewisse Einschränkung der Meinungsfreiheit, da ja dabei offensichtlich kein Mensch zu Schaden kommt?? Du weißt ja wie man es kleinen Kindern erklärt: "Es ist so, weil es so ist". Erwachsenenversion: "We ...

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