
Freiheit statt Angst, am 11. Oktober 2008
Bereits seit 2006 trifft man sich jährlich und demonstriert für zeitgemäße Datenschutzgesetze, gegen den Bundestrojaner sowie für die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung - um nur einige der Forderungen zu nennen. Im letzten Jahr protestierten rund 25.000 Menschen auf dem Potsdamerplatz.
Doch die ganze Aktion hat auch ihren Preis. Dieser fällt unter anderem durch Bühne, Technik, Werbung, Anwaltskosten, Infrastruktur und so weiter an. Letztes Jahr kamen so über 45.000 Euro zustande, die allein durch Spendengelder gedeckt werden müssen.
Nun steht man vor einem Problem: Für dieses Jahr wurden nur knapp 20.000 Euro Spenden zugesagt, von welchen noch ein großer Teil überwiesen werden muss, wie man im Blog der Aktion schreibt. Zuerst spekulierte man noch, ob die Demonstration überhaupt unter diesen Umständen möglich wäre, versicherte nun aber dem Online-Magazin golem.de auf Nachfrage, dass die Veranstaltung auf jeden Fall stattfinden wird. Allerdings in kleinerem Rahmen: Nach aktuellen Informationen wird man als Besucher auf den Auftritt einer Liveband verzichten und auch bei den Werbemaßnahmen musste man sparen.
Bild-Quellen: .wikipedia
Text-Quellen: golem
Julian Wolf am Donnerstag, 26.08.2010 21:11 Uhr
Was sollen denn die Leute sagen, die fast täglich gegen Stuttgart 21 protestieren? Die verbraten auch keine 50k pro Tag. Bühne ist ja ok, damit man seine Kundgebungen medienwirksam los wird, aber die kostet keine 50k. ...
Wir können ja eine Demonstration gegen die Demonstration planen ;)... Jedenfalls finde ich es äußerst gut, dass die Demo dieses Jahr nicht so viele Spendengelder erreichen konnte. Wo nichts ist, kann wenigstens auch nicht so viel ( in zum großen Teil sehr Unnützes ) investiert werden. Drum seh ...
"demo in kleinerem rahmen"? also mal ehrlich, die grösse einer demo ist von vielen faktoren abhängig, aber sicher nicht von so einem batzen geld (der betrag ist lächerlich hoch, da hilft mir auch nich das argument ein nackscanner würde das vielfache kosten.. na und?!). vielleicht sollten die ver ...
@RatRex: Genau das ist imho Kern des Problems: Der Veranstalter ist der Gigantits anheim gefallen. Sicherlich ist eine riesen Bühne toll. Und eine fette Show auch. Aber deshalb geht kein Mensch zu einer Demo. Es haben sich einige Acts aus dem CC-Umfeld angeboten, die für ...
Ist wirklich etwas zum Kopf schütteln das Ganze....das was der da geplant hatte schaut eher nach Festival als nach ner Demo aus... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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