
Ins Leben gerufen wurde die Petition vom Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC). Unter den momentan (Dienstag nachmittag) rund 100 Unterstützern sind nicht nur Privatpersonen, sondern unter anderem auch die Jungen Piraten, die Jugendorganisation der Piratenpartei.
Gamer demonstrieren für Spielekultur (Juli 2009 in Köln)
Reifen, verantwortungsbewussten Nutzern werde dagegen durch Verbote die kritische Auseinandersetzung mit der Materie erschwert. Dabei, so die Petenten, würden Computerspiele - auch solche, die sich explizit an Erwachsene richten - teilweise einen wertvollen Beitrag zur Kultur darstellen. So stellten Videospiele "wie auch Filme und Bücher einen Spiegel der Gesellschaft [dar]", griffen "die kulturelle Ängste und Sorgen" auf und könnten "bei der Verarbeitung helfen und Anregung zur Diskussion geben". "Mit fortschreitender Reife eines Mediums ist verstärkt kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt zu beobachten, rigorose Verbote von Gewaltdarstellung könnten hier die Entwicklung des noch jungen Kulturguts im Keim ersticken. Die gesellschaftliche Verantwortung gebietet folglich, sich sich für ein Ende der Indizierung und gegen die Einführung weiterer Zensurmaßnahmen einzusetzen," argumentieren die Unterzeichner.
Die Gamer fordern daher eine verstärkte Eigenverantwortung der Nutzer. Diese dürfe "nicht durch Verbote ersetzt" werden. Daneben fordern sie "die Stärkung der Verantwortung der Erziehungsberechtigten, sowie die Einleitung entsprechender Maßnahmen, damit diese ihrer Verantwortung leichter nachkommen können". Auf Spieleverbote, die "lediglich aufgrund von Gewaltdarstellung erfolgen", sollen in Zukunft gänzlich verzichtet werden. Die Indizierung, nach Ansicht der Petenten eine "veraltete Methode", soll ebenfalls komplett abgeschafft werden.
Annika Kremer am Dienstag, 17.08.2010 16:28 Uhr
Würde mich freuen wenn diese ultra realistischen Blutorgien wie "Silent Service" und "Blue Max" für den C64 endlich vom Index verschwinden. Ja okay, es fließt sicher viel realistisches Blut dort (sonst wären sie nicht auf dem Index), aber diese brandaktuellen Spiele müssen doch auch verkauft we ...
Ich mache mit! ...
Deine Antwort geht einfach total am Thema vorbei und es heißt Petition... Das glaube ich Dir. Deine Begründung ist ja eindeutig und für Jeden erkennbar. Die Räschtschraipunkt bleibt selbstverständlich unberührt. ...
Deine Antwort geht einfach total am Thema vorbei und es heißt Petition... ...
Irgendwie verstehe ich den Bezug zwischen dem Artikel und deinem Posting nicht. Keiner der Leute vom VDVC will gewalthaltige Spiele abschaffen. Es geht im Gegenteil um einen verantwortlicheren Umgang damit. Das habe ich mit meinem Posting auch nicht ausdrücken ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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