63% der Befragten bei der weltweit unter 1077 Unternehmen durchgeführten Umfrage gaben an, dass sie "den Einsatz cyberkrimineller Aktivitäten als für ihr Land vertretbare Methode der Spionage erachten". Rund ein Drittel der Befragten fand solche Methoden auch legitim, wenn es nicht um die Geheimnisse anderer Staaten, sondern um die privater ausländischer Unternehmen geht. Einer von 14 Befragten vertritt die Auffassung, dass Denial-of-Service Attacken gegen die Kommunikation anderer Länder oder Finanzwebseiten vertretbar sind. Dies berichtet Sophos in seinem aktuellen "Threat Report".
Die Umfrage greift damit ein aktuelles Thema auf. Sogenannter "Cyberwar", Krieg über das Internet, ist ebenso wie niedrigschwelligere staatliche Eingriffe im Internet momentan häufig Thema kontroverser Diskussionen. Sollen Staaten mehr Rechte im Internet haben als Privatpersonen? Wenn ja, wie weit dürfen diese gehen? Graham Cluley, Senior Technology Consultant von Sophos und Co-Autor des Threat Reports, erläutert: "Es ist überraschend, dass so viele Befragte es akzeptieren, dass das Internet zu Spionagezwecken oder gar als Waffe genutzt wird. Doch grünes Licht für derartige Web-Aktivitäten zu geben, bedeutet auch, dass man selbst eines Tages Opfer eines Spionageangriffs werden könnte. Die Frage, die sich stellt, lautet also: Wird mein Unternehmen das nächste sein, dass durch eine ausländische Macht ausspioniert wird?"
Offenbar ist also - vorausgesetzt, die Umfrage gibt die tatsächlichen Mengenverhältnisse weitgehend zutreffend wieder - das viel zitierte Freiheitsbedürfnis der Internetnutzer, die von staatlicher Kontrolle weitgehend frei sein wollen, zumindest unter professionellen Nutzern eher eine Minderheitenmeinung. Dies ist eine durchaus interessante Erkenntnis. Allerdings bedeutet dies nicht, dass die Gegner derartiger Vorgehensweisen klein beigeben werden - oder auf lange Sicht unterliegen werden. Dies läßt sich zum jetztigen Zeitpunkt noch unmöglich absehen, zumal es auch mit Projekten wie dem derzeit in den Schlagzeilen befindlichen Whistleblowing-Portal WikiLeaks eine durchaus starke Gegenbewegung gibt, die das Internet zum Abbau staatlicher Kontrolle nutzt.
Text-Quellen: IT SecCity
Annika Kremer (g+) am Montag, 16.08.2010 18:38 Uhr
n paar kumpels und ich haben uns die idee in den kopf gesetzt nen verein zu gründen zum schutz der privatsphäre im netz und auch zum schutz der güter die man in online spielen erwirbt bzw was man da an kretivität schafft ... wir wollen so ein bissl druck auf die politiker machen und die bevölkerung ...
drum würde ich mal sagen : lasst die finger von unserem spielplatz merkel & co ! sonst gehen wir auf euren spielplatz ( bestechnungen, diätenerhöhungen und einmalzahlungen ) mal drauf los ! Ach Alter, laber doch nicht. Bevor der Deutsche auf irgend wen los geht, der in der Hierarchie ...
War das I-Net nichtmal rechtsfreier Raum? Wenn es mich nicht täuscht hatten wir auch mal sowas wie Grundrechte... und jetzt wo ich mir vorm Posten meine paar Zeilen nochmal auf Rechtschreibfehler usw durchlese... verdammt, wie weit ist es gekommen dass ich das im Imperfekt schreiben muss?.. ...
also um mal tacheles zu reden : wenn wir dem staat erlauben in "unserem" internet zu schnüffeln und aufzuräumen dann kann man das inet bald genauso in die tonne treten wie den täglichen supermarkt einkauf oder den gang ins restaurant ... diese immer mehr kontrolle hängt mir allmählich echt zum hals ...
Cyberwar für den Staat zu erlauben ist eine konsequente Ausdehnung der Realität ins Internet. Im realen Leben ist es genauso, ein normaler Mensch darf niemanden töten, der Staat hingegen darf Krieg führen. Ob das jetzt positiv oder negativ ist sei mal dahingestellt, ich wollte nur darauf hinweisen ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.